Buchrezensionen

Die Gilde der Buchliebhaber.
Antworten
Benutzeravatar
Xiu Lin de Lioncourt
Beiträge: 43
Registriert: 21.06.2013, 19:40

Buchrezensionen

Beitrag von Xiu Lin de Lioncourt » 08.01.2014, 21:31

Dies ist der Platz für eure Buchrezensionen.
Voraussetzung ist, dass ihr das Buch auch wirklich gelesen habt und die Rezension selbst verfasst habt.
Denkt daran, dass Buchrezensionen nicht mit Buchempfehlungen zu verwechseln sind. Rezensionen dürfen nämlich durchaus auch negativ ausfallen.

Pro Rezension gibt es 10 PD.

Was erwähnt werden muss:

Autor
Titel
Genre
Altersempfehlung
Erscheinungsjahr und Verlag

Thema
Klappentext

Eure Meinung / Kritik
Auch in einer Träne kann sich die Sonne spiegeln.

Benutzeravatar
RyoMamori
Beiträge: 47
Registriert: 26.04.2011, 02:58

Re: Buchrezensionen

Beitrag von RyoMamori » 20.01.2014, 20:41

Autorin: Kim Harrison
Titel: Blutspur (Erster Band der Rachel Morgan-Reihe)
Art/Gattung: Krimi/ Mystery/ Action

Herausgebracht am 27.04.2004 (Englische Version) und am 06.12.2006 (Deutsche Version) vom Heyne Verlag

Es geht um Rachel Morgan, die als Kopfgeldjägerin ihre Arbeit auf den Straßen von Cincinnati verrichtet um Vampire, Hexen und andere Kreaturen zur Strecke zu bringen.

Nach einer weltumspannenden Seuche hat sich das Leben auf der Erde grundlegend verändert: Die magischen Wesen sind aus dem Schatten getreten. Vampire, Kobolde und andere Untote machen die Straßen unsicher. Dies ist die Geschichte der Hexe und Kopfgeldjägerin Rachel Morgan, deren Job es ist, diese finsteren Kreaturen zur Strecke zu bringen. Eines Tages hat Rachel jedoch genug von ihrem wenig aussichtsreichen Job in der magischen Sicherheitsbehörde von Cincinnati und kündigt. Gemeinsam mit der abgeklärten Vampirin Ivy, auf deren Enthaltsamkeitsgelübde man sich nicht verlassen sollte, und Jenks, einem vorlauten Pixie, gründet sie eine eigene Agentur. Doch als Rachels ehemaliger Chef ihr ein Tötungskommando auf den Hals hetzt, sieht sie nur einen Weg, um ihre Haut zu retten: Sie muss Trent Kalamack, den gefährlichsten Gangster der Stadt, als Rauschgiftschmuggler überführen. Der aber hat seine eigenen Pläne …

Meiner Meinung nach ist „Blutspur“ das erste Buch einer spannenden Reihe. Zum Anfang zieht es sich etwas, bis die Geschichte so richtig in Fahrt kommt und das tut sie dann auch. Rachel Morgan rutscht dabei von einer brisanten Lage in die nächste und kann meistens nur mit Hilfe von Jenks und Ivy aus der Situation herauskommen. Es zeigt eine ganz neue Seite von Vampiren, Hexen, Pixies und Elfen, deren Zusammenleben und das nicht einmal versteckt vor den Menschen. Ich fand die Dialoge und das Interagieren der Charaktere zum Teil sehr amüsant und habe selber bei dem Hauptfall mit gerätselt.

Ich würde dieses Buch und die damit verbundene Reihe allen empfehlen, die gerne Spannung, Mystery und Krimi lesen, vielleicht sogar eine Abneigung gegen Tomaten hegen.

Bellatrix
Beiträge: 4
Registriert: 05.03.2014, 21:43
Wohnort: NRW (mehr verrat ich nicht)
Kontaktdaten:

Re: Buchrezensionen

Beitrag von Bellatrix » 06.03.2014, 18:37

Meine Buchrezension:

Autor: Monika Feth
Titel: Der Erdbeerpflücker (erster Band von (bisjetzt) 7 Bänden)
Art/Gattung: Juni 2012 bei cbt

Thema: Thriller
Es geht um ein Mädchen, Jette, die in einer WG wohnt und in einen Mordfall hineingerissen wird.

Klappentext: Als ihre Freundin ermordet wird, schwört Jette öffentlich Rache - und macht den Mörder damit auf sich aufmerksam. Er nähert sich Jette als Freund, und sie verliebt sich in ihn, ohne zu ahnen, mit wem sie es in Wahrheit hat. (den Klapptext habe ich vom Buch abgeschrieben)

Kritik/Meine Meinung:
Das Buch ist aus der Sicht von alles geschrieben. Mitten im Kapitel ändert sich, durch sternchen markiert, der Erzähler und erzählt wie er alles fand. So weiß man zwar schon im ersten Kapitel, wer der Mörder ist, aber das Buch ist trotzdem super spanndend.
Alle Charaktere haben ihre eigenen privaten Probleme und nur ein Mordfall bindet alle zusammen.
Das Buch ist auf eine so spannende Art und Weise geschrieben, dass man die Spannung manchmal nicht mehr aushält.
Nicht umsonst ist das Buch ein Bestseller!

Benutzeravatar
Tuokki Geneia
Beiträge: 532
Registriert: 23.04.2011, 02:23

Re: Buchrezensionen

Beitrag von Tuokki Geneia » 29.10.2016, 22:08

Autor: Patrick Rothfuss
Titel: Die Königsmörder-Chroniken
Fantasy
(2007)

Die Lebensgeschichte des Arkanisten Kvothes

Kurzzusammenfassung:
"Drei Dinge gibt es, die jeder Weise fürchtet: den Sturm auf hoher See, eine mondlose Nacht und den Zorn eines sanftmütigen Mannes. Verfolgen Sie die Abenteuer von Kvothe, wie er zum größten Magier seiner Zeit wurde."

Meine Meinung:
Ich war zunächst sehr kritisch, was das Buch anbelangt. Es fiel mir in der Kinderabteilung unserer Bibliothek in die Hände und der Einband gefiel mir. Allerdings fühlte ich mich diesen Junior-Fantasy-Stories mit irgendwelchen alleskönnenden Helden langsam entwachsen. Trotzdem kam es mit.

Die Rahmenhandlung des Buches ist, dass Kvothe, inzwischen ein alter Mann, sich an seine Kindheit und seine Lehrzeit zurück erinnert, und diese erzählt.
Er war früher ein "Gaukler", erlitt jedoch einen Schicksalschlag und ging deswegen, als jüngster überhaupt, an eine Schule der arkanen Künste. Dort gerät er jedoch aufgrund seiner Art immer wieder in Schwierigkeiten. Bis zum Ende ist dieses Buch von der Handlung sehr fesselnd und man kann dem Charakter sehr gut nachempfinden.
Was für mich dieses Buch jedoch besonders episch macht, sind zweierlei Dinge. Zum einen die Tatsache, dass mich dieses Buch sehr an Dol erinnert.
Und zum anderen, dass der Detailreichtum des Autors einfach nur genial ist. Es fängt alleine schon bei den verschiedenen Völkern an, die nicht nur tolle Namen haben, sondern auch mit diversen spezifischen Charakteristika ausgestattet sind, die immer mal wieder (scherzhaft) aufgegriffen werden.
Auch der magische Teil des Buches ist weit ab von irgendwelchen "Wahnsinnig-tollen-Magiern-piff-paff-puff". Es wird alles sehr logisch erklärt, folgt klaren Strukturen und orientiert sich teilweise sogar an Naturgesetzen. Alles ist in sich schlüssig und super spannend. Und die Bezeichnungen sind einfach nur mega originiell.
Um aber nicht nur schnöde dem Handlungsstrang zu folgend, werden auch noch weltliche Probleme mit aufgegriffen, neben der Liebe (wie immer), spielt auch die Musik eine große Rolle im Buch, denn Kvothe ist ein begnadeter Lautenspieler.

Alles im allen ist dieses Buch also ein echtes Allrounder, der von der 1. bis zur letzten Seite nicht langweilig wird.

Bekommt das Buch eine Empfehlung?
Definitiv ja.

Benutzeravatar
Louis de Lioncourt
Administrator
Beiträge: 1278
Registriert: 22.04.2011, 22:15
Wohnort: Detmold
Kontaktdaten:

Re: Buchrezensionen

Beitrag von Louis de Lioncourt » 13.11.2017, 11:44

D.J. MacHale

PENDRAGON
Der Händler des Todes

Ein Buch, das ich aus Langeweile aus dem Bücherschrankbder Stadt gefischt habe und nur mal kurz anlesen wollte.

Es geht um Bobby Pendragon, dem überraschend offenbart wird, dass er ein Reisender ist und fortan durch Zeit und Raum in andere Welten reisen muss, um diese vor dem Untergang zu bewahren.

Da Bobby aber gar keine Lust drauf hat und ein ziemliches Weichei ist, liest sich diese typische Geschichte sehr amüsant. Auch die Tatsache, dass Bobby durchgängig Kontakt zu seinen Freunden auf "Zweiter Erde" hat und sie mit Tagebucheinträgen versorgt, hebt die Story von anderen ihrer Art ab.

Meiner Meinung nach ist das Buch kein mega Epos, aber zum Lesen zwischendurch bestens geeignet: lustig, spannend und frei von Liebesschnulz der übertriebenen Art.
Wir können nur gewinnen,
Auch wenn wir verlieren:
Denn wo wir auch sind
wird das Chaos regieren.

Benutzeravatar
Louis de Lioncourt
Administrator
Beiträge: 1278
Registriert: 22.04.2011, 22:15
Wohnort: Detmold
Kontaktdaten:

Re: Buchrezensionen

Beitrag von Louis de Lioncourt » 07.05.2018, 21:31

Autor: Chris D. Oak
Titel: Ewignebel
Fantasy Roman
Erstmals erschienen 2018 beim epubli Verlag
https://www.epubli.de/shop/buch/ewigneb ... 0449/74388
https://chrisd-oak.de/

"Alestien ist bereits weit gen Süden gereist doch noch immer fehlt ihm jede Spur von seiner Mutter. Da fällt plötzlich die zierliche Stadtherrentochter Yveliña aus den Wolken. Sie berichtet von einem Magierorden, der ihre Stadt seit langem in einem gnadenlosen Würgegriff hält. Die Angst vor den Göttern lässt die Magier ihre Barmherzigkeit vergessen. Erst als Alestien herausfindet, was es mit dem Ewignebel auf sich hat und dass er ein Nebelwächter werden soll, erkennt er seine Bestimmung und die Fähigkeiten die in ihm und Yveliña verborgen liegen. "


"Ewignebel" ist ein Fantasy-Roman, der die altbekannten Genre-Themen wie Magierorden, Götter und Waldläufer aufgreift, sie aber in einem realistischen und distanzierten Bild darstellt. Es ist ein Roman, der vor Atmosphäre strotzt und Details einen Platz gibt, und dennoch so spannend und einnehmend ist, dass ein Weglegen nicht in Frage kommt. Die Charaktere sind sympathisch und entwickeln sich auch während der Geschichte noch weiter, sodass man ihr Heranreifen richtig mitfühlen kann.

Mir hat an diesem Roman besonders die Ausdrucksform gefallen - romantisch und verspielt ans Mittelalter angelehnt.
Wir können nur gewinnen,
Auch wenn wir verlieren:
Denn wo wir auch sind
wird das Chaos regieren.

Benutzeravatar
Louis de Lioncourt
Administrator
Beiträge: 1278
Registriert: 22.04.2011, 22:15
Wohnort: Detmold
Kontaktdaten:

Re: Buchrezensionen

Beitrag von Louis de Lioncourt » 11.06.2018, 21:38

Autor: Danny Wallace
Titel: Und was machst Du so?: Wie ich meine 12 besten Freunde wiederfand
Alltags-Roman über das Erwachsenwerden, Freunde und den Sinn des Lebens

Danny Wallace wird bald 30 und weiß, dass ihm nun endgültig das Erwachsensein droht. Und er fragt sich, ob seine alten Schulfreunde wohl von ähnlichen Zweifeln geplagt werden. Schade nur, dass er die seit Jahren nicht mehr gesehen hat und sie über die ganze Welt verstreut leben. Als er beschließt, sie zu suchen, beginnt eine spannende Reise – in ferne Länder, durch Kneipen und in die »gute, alte Zeit«.


Und was machst du so?

Ein zufällig gefundenes Buch aus unserer Bücherkiste, dass mich gleich nach der ersten Seite völlig überzeugt hat. Es ist locker und einfach geschrieben und bezieht sich auf moderne Themen, die viele von uns Dolianern auch interessieren. Videospiele, lebenslange Freundschaften, erwachsen werden.

Es geht um Daniel, der kurz vor seinem 30 Geburtstag steht und deswegen plötzlich in Panik verfällt, weil er sich in den Fängen der spießigen Gesellschaft und hässlicher Zierkissen wiederfindet. Per Zufall findet er sein altes Adressbuch, in dem seine 12 besten Freunde notiert sind, die er im Laufe seines Lebens kennengelernt, aber auch wieder verloren hat. Kurzer Hand fällt er den Entschluss, sie alle wieder zu finden und die Freundschaft wieder aufleben zu lassen.

Da auch bei uns viele Freundschaften über die Entfernung stattfinden und nicht immer ganz präsent sind, hat mich das Buch persönlich angesprochen (nicht weil ich auch demnächst 30 werde xD). Trotz des auf lockeren Schreibstils gibt es auch hier genug Tiefgang und bewegende Momente. Nicht das Buch des Jahrhunderts, aber für zwischendurch ganz schön.
Wir können nur gewinnen,
Auch wenn wir verlieren:
Denn wo wir auch sind
wird das Chaos regieren.

Antworten