Herausragende Hausaufgaben & Prüfungen

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Louis de Lioncourt
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Herausragende Hausaufgaben & Prüfungen

Beitrag von Louis de Lioncourt » 28.08.2011, 03:53

Hausaufgaben, die besonders gelungen sind und um die es viel zu schade wäre, wenn bloß der Lehrer sie zu Gesicht bekäme, dürfen hier von allen Lehrern ausgestellt werden.
Wir können nur gewinnen,
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Denn wo wir auch sind
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Louis de Lioncourt
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Re: Herausragende Hausaufgaben

Beitrag von Louis de Lioncourt » 28.08.2011, 03:53

Cheshire Cat | (LdM) | 2011-07-08
Lehre der Magie, Klasse 2, Stunde 2

Der Zauberstab

Ich nenne einen aus Buchenholz gefertigten Zauberstab mit dem Haar eines schwarzen Einhorns mein eigen. Er ist von durchschnittlicher Länge, aber etwas breiter als gewöhnlich und daher besser für praktische, als für künstlerische Arbeit geeignet.
Die Entscheidung für gerade diesen Zauberstab fiel eher intuitiv als durch lange Überlegung. Zauberstab und Zauberer müssen zueinander passen, einen ähnlichen Charakter haben, damit großartige Magie geleistet werden kann, daher sagt man ja auch, „der Zauberstab suche dich den Zauberer“ und nicht anders herum. Dies gab auch den Ausschlag für den Kauf meines Zauberstabs:
Die Buche spielt im Volksglauben eine vergleichbar geringe Rolle und ihr Holz ist weniger eng mit seinen Attributen verknüpft als andere Hölzer. Daher ist ein Zauberstab aus diesen Holz für nahezu jede Art von Magie einsetzbar. Dies kam mir sehr entgegen, da ich lieber generalistisch arbeite, als mich auf ein bestimmtes Themengebiet zu konzentrieren.
Die Attribute der Buche sind zudem das Wesentliche, Durchsetzungsvermögen und Verständnis, Charakterzüge die ich teile, da auch ich gerne leite und es bevorzuge mit dem Kopf zu arbeiten.
Ähnliches galt auch für die Wahl des Kerns: Sie fiel auf ein Einhornhaar, da ich mich mit diesem identifizieren konnte. Das Einhorn wird durch seinen Stolz bei gleichzeitiger Scheu vor den Menschen gekennzeichnet und durch sein Einzelgängertum, dass jedoch nicht aus Abneigung, sondern aus dem Wunsch der Freiheit resultiert. Ein weiterer, sekundärer Grund für das Einhornhaar fand sich darin, dass die Auswahlmöglichkeiten für mich begrenzt waren, da ich auf keinen Fall einen Zauberstabkern benutzen würde, für den das gebende Wesen getötet werden muss. Denn von der Tötung eines Wesens für der Macht der Zauberei ist es m.M.n. nur ein kleiner Schritt, bis man für Macht generell über Leichen geht; Ein Risiko, das ich nicht eingehen wollte.
Die vorgenannten Punkt treffen jedoch alle sowohl für schwarze als auch für weiße Einhörner zu. Die Entscheidung für das schwarze Einhorn ist darauf zurückzuführen, dass ich das „normale“ stets zu vermeiden suche und die Andersartigkeit, das „Herausstechen aus der Masse“ des schwarzen Einhorns mir imponierte.
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Re: Herausragende Hausaufgaben

Beitrag von Xaros Xerxes Holaya » 30.08.2011, 02:29

von Lyyli

http://img840.imageshack.us/img840/8271/dscf1074p.jpg
http://img38.imageshack.us/img38/8706/dscf1075b.jpg
http://img339.imageshack.us/img339/597/dscf1076p.jpg
http://img148.imageshack.us/img148/5976/dscf1077a.jpg

So begonnen habe ich mit einem praktischen weißen Kästchen, der mir eigentlich als Tisch diente. Weiß, weil ich damit eine Art Reinheit und Weisheit symbolisieren wollte.
Dann machte ich mir darüber Gedanken, was meine Magie am meisten beeinflusste. Schnell war mir klar, dass das vorallem uralte Sagengestalten und Urmächte waren. Vorallem Drachen haben eine magische Wirkung auf mich und lassen mich mich gestärkt und geborgen fühlen. Dafür richtete ich ihnen ein Ehrenplatz auf meinem Altar ein, und bastelte einen, den ich vorne auf den Altar klebte. Dieser soll mich fortan beschützen.
Harmonisierend mit eben diesen Urmächten, empfand ich die Runenschrift als angemessen um vereinzelten Worten auf meinem Altar Wirkung zu verleihen. Deshalb schrieb ich neben dem Drachen "Friede" und "Einklang". Man merkt daran wohl, dass ich nicht gewillt bin, schwarze Magie auszuführen (Wäre eh unwahrscheinlich bei soviel weiß xD).
Nun kam ich zur Farbwahl für die Oberfläche meines Altars. Mein Herz bestimmte mir sofort schwarz und blau, welchem Wunsch ich natürlich folgte. Zum Schutz zog ich auch gleich einen Drudenfuß auf dem schwarzen Papier, malte an seine Zacken die Symbole für die verschiedenen Elemente und legte dann je einen Stein an jede Ecke. Diese Steine symbolisieren das Element Erde.
Weiter ging es mit dem Element Feuer. Natürlich dürfen dabei die Kerzen nicht fehlen. Ich wählte die Farbe rot für die zwei Zwillingskerzen, weil sie mir Energie geben und Leidenschaft erwecken. Weiß wiederum ist für Weihungen, etc, da es wiedermal Reinheit symbolisiert.
Das Element Wasser symbolisierte ich mit einem Krug Wasser, welchen ich durchsichtig hielt, damit man den "Durchblick" behält. Viele mögen da anderer Meinung sein, ich denke jedoch, dass man den Krug bei Bedarf auch für Wein, etc. benutzen kann.
Schließlich rundete ich das ganze noch mit persönlichen Dingen ab. Zum einen der Drache, der mich seit vielen Jahren begleitet und nun als herzallerliebster Räucherstäbchenhalter herhält (ja, Räucherstäbchen für das Element Luft). Dann wären da noch die Federn. Auch sie symbolisieren für mich die Luft, aber vorallem auch die Freiheit. Da sie in den Stein gesteckt sind, sind sie für mich ein Zeichen dafür, dass man trotz aller Freiheit bodenständig bleiben sollte bzw. trotz aller Bodenständigkeit seine Freiheit nicht aufgeben sollte.
Um das ganze abzurunden, schrieb ich noch eine "Schutzrunen" (für mich sind sie das) um den Drudenfuß. Da die meisten alten Schriften von rechts nach links gehen, schrieb ich rechts für den Beginn eines Rituals, etc "Herr beschütze mich" und links dann "Ich danke dir".
Weitere Accessoires, welche ich jedoch nur für meine Arbeiten brauche liegen da dann zufällig auch noch rum, weil ich den Altar natürlich gleich mal ausprobiert habe. Aus diesem Grund liegen dort noch Tarotkarten und ätherische Öle.
Für die Atmosphäre habe ich außerdem noch meine Kerzenleuchter etwas umgeschoben, sodass sie fortan neben dem Altar stehen.


Bevor ich es vergesse: Der Clue an dem Altar ist, dass er von hinten offen ist und man dort getrost viele kleine Dinge unterbringen kann, die nicht jedem ins Auge fallen müssen. Dahinten haben zum Beispiel nun verschiedene Kerzen, ein Messer und das Buch der Schatten ihren Platz gefunden.
Man kann ihn so auch einfach in die Mitte ziehen, wenn man mal ein kompletten Schutzkreis ziehen möchte.

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Re: Herausragende Hausaufgaben

Beitrag von Louis de Lioncourt » 30.08.2011, 04:00

Wow schöne Bilder ^^ Da muss ich doch glatt die Fotos von Elusia dazu stellen, die beim selben Unterricht entstanden sind (nehm ich zumindest an).
http://www.dolmorgul.de/index.php?Seite ... elusia.php
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Re: Herausragende Hausaufgaben

Beitrag von Xaros Xerxes Holaya » 12.10.2011, 22:24

244 | Misery | (Mytho) | 2011-10-10
Ägyptische Mythologie HA 2:

Hera
Ein bekanntes Beispiel für eine böse Frau gibt es in der griechischen Mythologie.
Damals waren alle Götter zur Hochzeit von Peleus und Thetis geladen, nur Eris, die Göttin der Zwietracht durfte nicht anwesend sein.
Beleidigt deswegen, warf diese einen goldenen Apfel mit der Aufschrift „für die Schönste“ in die Mitte der feiernden Götter.
Ein Streit eskalierte zwischen Aphrodite (Göttin der Schönheit, Liebe und sinnlichen Begierde), Hera (Zeus‘ Gattin) und Athene (Göttin der Weisheit, Strategie und des Kampfes).
Man schickte Hermes den Götterboten zu Paris, dem verstossenen Königssohn und bat ihn, eine Entscheidung zu treffen.
Athene verspricht ihm Ruhm, Hera wiederum Macht, doch entscheidet er sich für Aphrodite, die ihm die Hand der schönsten Frau auf Erden verspricht.
Hera schwor daraufhin den Trojanern und Paris die ewige Feindschaft, was schliesslich zum Untergang Trojas beitrug.
Im Trojanischen Krieg unterstützte sie die Griechen so lange, bis Troja schliesslich nur noch Schutt und Asche war.
Doch selbst nach dem Trojanischen Krieg hegte Hera einen Groll gegen die Trojaner.
So kam es auch, dass sie Aeneas auf eine Irrfahrt schickte und ihn verfolgte.

Anne Boleyn
Anne war die Tochter von Thomas Boleyn, der als Diplomat am Hofe König Heinrichs VII verweilte.
Da Thomas Boleyn der Botschafter bei Margarete von Österreich war, gelang es ihm, seine beiden Töchter Anne und Mary nach Mechelen als Hofdamen zu schicken, was ihnen den Einstieg in die Adelskreise sichern sollte.
Sie verbrachten zwei Jahre dort und anschliessend kamen sie an den französischen Königshof, wo Anne die Hofdame wurde von Claude de France und Renée de France.
Dort erwarb sie sich eine ausgezeichnete Bildung. 1521kehrte Anne nach England zurück und wurde dort wie ihre Schwester zuvor auch zur Hofdame Katharinas von Aragón ernannt.
Doch der Plan für ihre Rückkehr war eine Vermählung mit James Butler, ein vermögender Erbe eines Grafentitels.
1522 wurde Anne am königlichen Hofe bekannt als die eleganteste und vollendetste Frau, als sie mit ihrer Schwester Mary und der Schwester des Königs einen kunstvollen Tanz vorführte.
Anne fiel damals nicht nur wegen ihrem französischen Kleidungsstil und ihrem restlichen Äusseren auf sondern auch, weil sie schlagfertig war, eine aussergewöhnliche Bildung hatte und witzig war.
All das, was in dieser Zeit herausfordernd wirkte für die Männer, da die Frauen eher still, unterwürfig und demütig verhielten.
Als Mary damals aus Frankreich zurückkehrte, unterhielt der König mit ihr eine Liebesbeziehung, die er aber 1525 beendete.
Heinrich, der während seiner Reisen die Familie Boleyn öfters besuchte, wurde auf Anne aufmerksam und verliebte sich in sie.
Er schickte ihr mehrere Liebesbriefe und Geschenke, doch Anne kannte das Schicksal der abgelegten oder in Ungade gefallenen Mätressen dank ihrem Aufenthalt an mehreren Königshöfen.
Sie bestand auf eine rechtsgültige Ehe und liess sich davon nicht abbringen.
Historikern zufolge wollte sie durch systematische Verführung nur das Ziel erreichen, Königin von England zu werden.
Anne liess den König deshalb ziemlich zappeln, indem sie sich weiterhin weigerte, Geschenke anzunehmen und ihm Aufmerksamkeit zu schenken.
Dies weckte nur umso mehr Sehnsucht im König.
Ab 1527 versuchte Heinrich die Ehe mit Katharina verzweifelt aufzulösen, da Katharina ihm so oder so keinen männlichen Thronfolger schenken konnte.
Katharina hielt jedoch eisern an der Rechtsmässigkeit ihrer Ehe fest.
Anne behandelte er zu diesem Zeitpunkt bereits wie eine Ehefrau in der Öffentlichkeit, aber sie verweigerte ihm die sexuelle Beziehung.
Als Anne von Heinrich zur Marquess ernannt wurde, musste Katharina ihre Kronjuwelen herausrücken, damit Anne diese für offizielle Empfänge und Feste tragen konnte, während sie den König begleitete.
Schliesslich gab Anne dem Werben des Königs nach und teilte ihm 1532 mit, dass sie schwanger sei.
Heinrich war gezwungen zu handeln und heiratete Anne in einer stillen Zeremonie.
Die Ehe wurde geheim gehalten, da der König noch nicht geschieden war und somit in Bigamie lebte.
Ein Jahr später wurde die Ehe offiziell anerkannt und jene mit Katharina von Aragón für ungültig erklärt.
Im selben Jahr wurde Anne gekrönt und wurde somit zur englischen Königin sowie die Mutter von Elisabeth.
Jahre später hatte sie eine Fehlgeburt (einen Sohn) und auf die zweite Totgeburt reagierte Anne hysterisch, weil sie merkte, wie sich der König immer mehr von ihr entfernte.
Der König hatte sich bereits die nächste Kandidatin für die Ehe ins Auge gefasst und Annes Schutz war ausgerechnet die Tatsache, dass Katharina noch lebte.
Sollte der König die Ehe mit Anne als ungültig erklären, befürchtete er, würde automatisch diese mit Katharina wieder als gültig erklärt werden.
Doch ein paar Tage nach der zweiten Totgeburt, verstarb auch Katharina.
Durch die Totgeburten Annes versuchte sich der König wie zuvor schon bei Katharina herauszureden.
Er behauptete, sie habe ihn verhext und daher seien ihm die männlichen Nachkommen verwehrt.
Da nur noch Anne im Weg der neuen Ehe stand, wurden Gerüchte gestreut und ein Prozess auf Hinrichtung eingeleitet.
Man beschuldigte sie des Ehebruchs, inzestuöser Beziehung zu ihrem Bruder und des Plans, den König umzubringen.
Die Anschuldigungen blieben unbewiesen und einen Tag nach Annes Hinrichtung wegen Hochverrats, nahm man sich ihre „Liebhaber“ vor.



Herodias
Sie war die Tochter des jüdischen Prinzen Aristobulos.
Sie wurde mit ihrem eigenen Onkel Herodes Boethos verheiratet und aus dieser Ehe ging dann auch die Tochter Salome hervor.
Im Testament seines Vaters wurde Herodes nicht bedacht und dies gab seiner Frau Anlass für eine Beziehung mit seinem Bruder Herodes Antipas, da dieser der Haupterbe war.
Dieser verstiess seine Frau und heiratete Herodias. Dieser doppelte Ehebruch war in den Augen des jüdischen Volks nicht akzeptabel und vor allem Johannes der Täufer kritisierte dieses sündige Verhalten.
Daraufhin nahm Herodes Antipas Johannes gefangen und kerkerte ihn ein.

Bei einem Fest soll Herodes Antipas so entzückt gewesen sein vom Schleiertanz seiner Stieftochter Salome, dass er ihr einen Wunsch erfüllen wollte.
Ihre Mutter stachelte sie an, dass der gefangene Johannes enthauptet werden sollte und dies erreichte Herodias schliesslich auch.

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Re: Herausragende Hausaufgaben

Beitrag von Louis de Lioncourt » 19.10.2011, 16:34

Sayuri, Lehre der Magie; Stunde 1

Bevor ich das Studium der Magie und dunklen Künste hier in Dol Morgul aufgenommen habe, bin ich viel gereist und habe viel gesehen und gelernt.
Daher wäre es zu komplex, alle Zauber aufzuschreiben, die ich bereits kenne und anwenden kann.

Natürlich beherrsche ich einwandfrei die gängigsten und nützlichsten Zauber. So beispielsweise Lumos, welcher ein Licht an der Spitze des Zauberstabs erscheinen lässt. Und sein Gegenzauber Nox.
Oder Wingardium Leviosa. Meiner Meinung nach einer der nüzlichsten Zauber, denn er lässt Gegenstände (zu meinem Bedauern nur Gegenstände) schweben.
Ein umso wichtiger Zauber (oh wieoft hab ich ihn angewand?) ist Expelliarmus. Jeder Zauber entwaffnet einen Gegner. Richtig, er entwaffnet nur, macht nicht unschädlich.
Diese Eigenschaft ist sehr hilfreich, wenn man nicht weis, wer Freund und Feind ist..
Äußerst voreilhaft ist auch der Zauber Desillusio, er lässt Gegenstände für andere verschwinden... er macht Dinge unsichtbar. (Dumm nur, wenn man dann den Gegenzauber vergisst..)
Amnesia erschien mir auch äußerst nützlich, jedoch bei diesem Zauber hat es länger gedauert, bis ich ihn vollständig erlernt habe. Es bedrufte einiger Übung.
Amnesia löscht das Gedächtnis seines Gegenüber.. ob Freund oder Feind.. nüzlich ist er. Aber nicht nur die komplette Auslöschung des Gedächtnis kann nützlich sein, sondern auch die Veränderung einzelner Momente und Situationen.
Was man mit dem Zauber Obliviate hervorrufen kann.

Wichtig zu lernen waren für mich auch Zauber wie Mobilicorpus (welchen ich bedauerlicherweise aber noch immer nicht ganz fehlerfrei beherrsche), Periculum, Reductio, Incendio, Aquamenti und Protego.
Zu reinen Verteidigungszwecken *hust* beherrsche ich (nach langem Üben meiner Willensstärke) auch unverzeiliche Flüche...

Und um noch einen Zauber aufzuführen, der mich schlicht und einfach fasziniert: Flagrate. Eigentlich ein gängier Zauber um Dinge zu markieren... aber ich finde ihn beeindruckend.. er fesselt mich irgendwie.

_________________________

Endlich mal nicht nur eine bloße Auflistung der bekannten Zauber, sondern auch eigene Meinung. SO muss das aussehen ^^
(allerdings frage ich mich, was passiert, wenn man den Mobilicorpus nicht fehlerfrei beherrscht...)
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Xaros Xerxes Holaya
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Re: Herausragende Hausaufgaben

Beitrag von Xaros Xerxes Holaya » 25.10.2011, 20:46

Stunde 2
--

Ich schätze mich glücklich, die Fähigkeit des Gedankenlesens zu beherrschen. So sah ich einst eine Geschichte über jene französische Feen wie aus eigenen Augen in den Gedanken einer alten Frau, die mir auf meinen Reisen begegnete.

Eines kühlen Wintertmorgens.... es grenzte an ein Wunder, dass ich sie zu Gesicht bekam, wo das doch sonst keinem vergönnt sein sollte. Seit Generationen lebte meine Familie in dem kleinen Dorf in Ostfrankreich und natürlich
wurden mir seit frühster Kindheit alle Volkslegenden und alte Überlieferungen erzählt. Uns zulande sprach man von den grünen Frauen.
So trag es sich also zu, dass an besagtem Tage, meine Mutter mich schickte, Wasser von der Quelle zu holen.
Ich streifte durch die Wiesen am Rande des Waldes entlang, nichtsahnend, was ich sogleich erblicken würde.
Und als wäre es des Schicksals Wille, sah ich sie. Eine wunderschöne junge Frau in grüner Gewandung, goldenes Haar floss ihr in sanften Wellen bis zur Hüfte herab. Sie war so durscheinlich,
wie sie sanft über die Grashalme der Wiese hinweg tänzelte. Anfangs dachte ich, ihr Tanz sei willkürlich, doch dann fiel mir eine sich wiederholende Struktur auf. Sie schien immerzu um unseren gefallen Seelenbaum zu tanzen;
lange schon währte Krieg zwischen den kleinen Dörfern unserer Provinz.. und jener Krieg hinterließ nicht nur in den Dörfern seine Spuren. Einst vollfürhten unsere Ahnen Rituale an dem Baum der Seelen, gab ihnen Kraft und stärkte die Solidarität.
Ich war 16 Winter dieser Tage und wusste, dass die Väter meiner Eltern vor nicht allzu langer Zeit einen schweren Verlust erleiden mussten. Der Seelenbaum wurde von Rivalen gestürzt.
Nun, erstaunlicherweise stand er schon wieder in vollster Blüte, auch wenn er seine magischen Kräfte noch nicht vollends zurück erlangt hatte.
Ich vergaß das Wasser, welches ich holen sollte und setzte mich stumm ins Gras. Ich lauschte dem Surren des Windes und beobachtete die Grüne Frau. Mit der Zeit kamen einige dazu, sie bemerkten mich nicht.
Sie schienen ihrerseits ein Ritual um den gefallenen Freund zu vollbringen. Es schien mir fast eine Zeremonie zu sein, doch ich dachte mir nichts weiter dabei.
Als die Dämmerung einsetze verließ mich die Kraft und die Erschöpfung holte mich ein. Ich ließ die Frauen hinter mir und machte mich auf den Heimweg. Mutter war nicht erfreut, dass ich ohne Wasser nach Hause kam.
Als ich ihr mein Erlebnis schilderte, erklärte sie mir, dass die grünen Frauen die Pflanzen heilen und versorgen, dass wir es ihnen zu verdanken haben, wie weit der Baum der Seelen bereits genesen ist. Sie sagte, dieser Tag sei ein Geschenk
der Göttinen und ich müsse mir mein Erlebnis ins Gedächtnis einbrennen. Ich schwor mir, es nie zu vergessen uns so kam es.
Noch heute, mit meinen über hundert Wintern, ist es, als sei es erst gestern gewesen..

Auch von Sayuri.

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Re: Herausragende Hausaufgaben

Beitrag von Louis de Lioncourt » 12.11.2011, 14:24

endlich mal eine gute Antwort ^^

Auf welche Apparate kann man verzichten?

luftdichtes Kästchen – darauf kann nur bei Zutaten verzichtet werden, die z.B. ihr Aroma nicht verlieren können (z.B. Bezoar)

Fläschchen – unverzichtbar! Zutaten und Tränke müssen unbedingt sorgfältig verschlossen aufbewahrt werden.

Ampullen – nur verzichtbar, wenn man die Zutat/den Trank nicht dauerhaft verschließen möchte, bzw. ihn nicht stetig bei sich tragen möchte oder muss.

Waage – unverzichtbar! Nur sehr genau abgewogene, abgemessene Zutaten werden zum perfekten Zaubertrank

Trichter – verzichtbar, wenn man sich anders behelfen kann, z.B. mit einem trichterförmig gefalteten Pergament.

Kessel – unverzichtbar! Das Erhitzen der Zutaten gelingt nur in einem Kessel, in einem Topf wird das nie so gut klappen.

Mörser & Stößel – verzichtbar! Man kann auch mit anderen Gegenständen Zutaten zermahlen, z.B. zwischen zwei flachen Steinen oder zwischen einer breiten Messerfläche und einem Holzbrett, etc.

Retorte – verzichtbar! Wenn man ein Destilliergerät hat…

Destillier-Gerätschaften – unverzichtbar! Um Bestandteile wie Gifte, konzentrierte Auszüge etc. aus z.B. Pflanzenteilen zu erhalten muss man sie destillieren. Aus Rotwein kann man damit z.B. den konzentrierten Alkohol erhalten.


Banshee
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Re: Herausragende Hausaufgaben

Beitrag von Louis de Lioncourt » 12.11.2011, 14:36

ein sehr schöner Beitrag zum Wahrsageunterricht im Chat von Laureen.

http://666kb.com/i/byi1o4tx2hi02pnrj.jpg
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Re: Herausragende Hausaufgaben

Beitrag von Xaros Xerxes Holaya » 13.11.2011, 20:02

*schmunzel* ja meine Schüler glänzen im Moment. Hier ebenfalls Aufgaben von Laureen

http://666kb.com/i/by8wlem582sp0szgv.jpg

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Re: Herausragende Hausaufgaben

Beitrag von Nalani Eternity » 29.11.2011, 17:09

Ebenfalls eine schöne Hausaufgabe von Laureen in Astronomie ^^

http://666kb.com/i/bychhd7seyzwx1hbu.jpg
Death is not the end, not the transitory, death is only the turn of the beginning of eternity.

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Re: Herausragende Hausaufgaben

Beitrag von Xaros Xerxes Holaya » 01.12.2011, 10:10

mal jemand aus einem anderen Haus


356 | Ryphael Vail | (PmG) | 2011-11-29
Pflege magischer Geschöpfe 1. Klasse, 1. Stunde

Ihr werdet vielleicht etwas enttäuscht sein, keinen Steckbrief wie gefordert vor zu finden. Diese Art von geheucheltem System und Überblick liegt mir nicht sonderlich, vielleicht bin ich auch einfach nur zu faul, einem solchen System nach zu gehen, vielleicht habe ich mir aber auch einfach ein Wesen ausgesucht, bei dem ein Steckbrief, oder eine ART Steckbrief, einfach nicht ästhetisch wäre.
Sollte das Auswirkungen auf meine Hausaufgabe haben, dann solls eben so sein, neben der Tatsache, dass ich dauernd zu spät komme, wird das wohl kaum mehr gross auffallen.

Nun, mir persönlich gefällt die Vorstellung gutmütiger und zierlicher Feen und Elfen nicht. Zumale viel zu viel schön geredet wird, wo Tylwyth Teg (und sie sind nicht die einzigen) doch zum Beispiel hübsche Menschen Babys stehlen und sie gegen Wechselbälger austauschen, die langsam wachsen, meist hässlich, ungezogen und verfressen sind.
So ist die allgemeine Betrachtung gutmütiger Wesen die der Natur nahe stehen, zwar sicher nicht falsch, aber im Detail betrachten genau so wenig wahr. Ich habe mich deshalb absichtlich mit den Alp beschäftigt - vermutlich auch, weil es viele von ihnen gibt, die uns ab und an im Jenseits besuchen kommen, und ich mit ihrem Sein daher wohl vertraut bin.


Heutzutage kann man einen Alp kaum noch als Elfe oder Fee bezeichnen, dafür haben diese Ausdrücke etwas zu filigranes, schönes - bezauberndes(!) an sich. Im eigentlichen betrachtet, sind Alp jedoch genau so Feen wie Sidhe, Najaden, Oreaden, Fatae und viele andere. Der Ausdruck ‘Geist‘ - den man in diesem Falle eindeutig mit etwas bösem vergleicht - wurde ihnen erst im Mittelalter nachgesagt.
Alp werden auch Nachtmahr oder Alb genannt. Noch heute gibt es Völker, die in einem Alb zwei Arten von Wesen sehen; Den Lichtalb und den Schwarzalb. Diese zwei Wesen in einem Wort verkörpert, äussert oft stark den Christlichen Glauben. Solchen Quellen und Vermutungen traue ich für meinen Teil jedoch wenig über den Weg. Obwohl Religion und Mythos, Engel und Teufel, Feen und Elfen doch alle nicht ohne das jeweils andere existieren könnten, behauptet zumindest die Mehrheit.
Wie sich ein Lichtalb gibt, was seine Eigenschaften und Absichten sind, darauf werde ich hier nicht weiter eingehen, ich befasse mich schlicht und einfach mit dem als solchen erwähnten Nachtalb - Um zur vorherigen Nennung zurück zu kehren: Ein Alp.

Da sich das Wort schon bereits in dem altdeutschen, inzwischen wieder häufig anzutreffenden, Wort Alptraum findet, kann man sich bereits denken, woher diese unangenehmen Träume ihren Namen haben. Das selbe finden wir auch in anderen Sprachen. So ist der Alp, bzw. (Nacht)Mahr im englischen als Mare anzutreffen, wobei ein Albtraum sich aus genau diesem Wort und dem Wort für Nacht zusammensetzt: Nightmare.

Die Alben werden in der Snorra-Edda (welche um das Jahr 1200 verfasst worden ist und als jüngere Edda gilt) häufig im Zusammenhang mit dem nordischen Göttergeschlecht der Asen erwähnt. Wann das erste Mal ein Alp auftauchte, ist jedoch nicht klar, man will sich jedoch sicher sein, dass es ihn gibt seit die Menschen existieren.
In der Snorra-Edda wird unterschieden zwischen Licht- und Schwarzalben, Namen, die stark deren Gesinnung widerspiegeln. Ob Snorri diese Differenz in seiner Einleitung selbst geschrieben, oder bereits so vorgefunden hatte, ist nicht klar und oft umstritten. Die Alben sind bzw. waren jedenfalls besonders an die Fruchtbarkeit geknüpft, da sie dem Fruchtbarkeitsgott Freyr zugeordnet wurden.
Bei anderen Autoren besteht eine Art Hierarchie, in der Freyr an der spitze steht, gefolgt von den Alben und zuguter letzt die Zwerge stehen.
Wieder andere stellen die Alben in die Nähe der Zwerge, da álfr (Alb) in der Tat ein Wortteil einiger Zwergennamen ist, z. B. Álfr, Gandálfr, Vindálfr, etc. Der Zwerg Alberich aus dem Nibelungenlied ist ein gutes Beispiel. Das englische Wort für Zwerg, Dwarf stammt von Dwarftalf, was Schwarzalb bedeutet. Eine 'dämonische' Seite der Alben liegt im Wort Hexenschuss, welches eine Übertragung des älteren Ausdrucks Albenschuss ist, sowie dem heute noch gebräuchlichen Wort Albtraum.
Bis hier hin wurden die Alben grösstenteils als ein Wesen gesehen, das mehr positive als negative Eigenschaften hatte. Erst im Mittelalter wurde der Alp zu etwas schlechtem, was er bis heute geblieben ist.
Ich will wagen zu vermuten, dass es wohl der Menschheit eigene Dummheit war, dass auf einem Elfenwesen erst fälschlicherweise ein Zwerg gemacht wurde und es somit später zu einer gefrässigen Kreatur wurde. Seit dem Mittelalter verbindet man ein Alp gerechterweise mit dem Wort Alptraum. Egal was sie früher waren, inzwischen sind sie zu Wesen geworden, die den Menschen Angst und Schrecken einjagen. Es sind Wesen die sich des Nachts auf die Brust Schlafender setzten, ihnen somit Atemnot bescheren und ihnen Albträume einpflanzen. Oft, und wie weit man dieser Vermutung trauen kann, will ich hier nicht erwähnen, werden sie auch mit Succubus' und Incubus' verglichen, oft sogar verwechselt. Man sagt ihnen nach, dass sie durchaus auf eine perfide Weise einen Menschen reiten.
Das pure Gegenteil der Fee also, die streng betrachtet auch als Albin, möglicherweise als Lichtalb betrachtet werden kann.

Ein Alp wird allgemein als Dämon oder als Geist eines kürzlich Verstorbenen beschrieben (- für mich völliger Schwachsinn, aber nach der Meinung wird wohl kaum gefragt, und auch wenn, man könnte den Menschen wohl kaum die Wahrheit beibringen, sie glauben eben woran sie glauben, auch wenn es Schwachsinn ist.)
Selten findet sich die Vorstellung, dass eine Frau, die eine bestimmte Form der Geburtshilfe verwendet hat, sich nach dem Tod oder schon früher in einen Alp verwandelt, und dann in Tiergestalt oder in der Gestalt eines hässlichen Kobolds umherirren muss, was sehr - dem mehr vertretenen - Bild eines Alps widerspricht, in dem man den Alp als Menschenähnliches Wesen sieht. Nicht wenig wird der Alp auch als wunderschön bezeichnet, da man ihn wie bereits erwähnt mit einem Incu- oder Succubus vergleicht und auch verwechselt. Die Meinungen teilen sich also.
Ich persönlich, obwohl ich schon einige gesehen habe, kann sie weder beschreiben noch irgendwie zeichnen. Wenn sie im Totenreich auftauchen, dann oft als Tiere oder andere Wesen. Es ist nun mal die Gabe aller nicht menschlichen Wesen, sich im Totenreich jedes Körpers zu bemächtigen, den man sich nun mal gerne wünscht.
Ich bin zwar nun von dem Thema abgewichen, aber das spielt auch keine grosse Rolle mehr, da dieser Aufsatz hier sowieso beendet ist. Vielleicht kann ich noch kurz erwähnen, warum aus dem früheren Alptraum erst Albtraum und dann wieder häufiger Alptraum wurde. Das liegt ganz und alleine an den Schweizern, die die Schreibweise Alptraum (vermutlich wegen den Alpen) verweigerten, wofür dann Albtraum eingeführt wurde. Inzwischen ist sowohl das eine als auch das andere korrekt und häufig anzutreffen. Scheint als wären die Schweizer toleranter geworden, oder es interessiert sie einfach nicht mehr so sehr wie vor wer weiss wie vielen hundert Jahren.

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Re: Herausragende Hausaufgaben

Beitrag von Louis de Lioncourt » 03.12.2011, 03:37

Sigille von Elisa ^^
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Re: Herausragende Hausaufgaben & Prüfungen

Beitrag von Louis de Lioncourt » 05.02.2012, 18:07

ich erweitere das ganze mal ^^

Lyall - Malus

1. Beschreibt die verschiedenen Arten von Zauberstäben.
-Zauberstäbe bestehen meistens aus Holz mit einem magischen Kern. Bei denen aus Holz gibt es welche die aus einer Holzart aber auch aus zwei Holzarten bestehen, beide besitzen aber nur einen magischen Kern. Es gibt aber auch welche die aus Glas bestehen. Es gibt sowohl kleinere die man leicht verstecken kann als auch größere die als Stab und Gehstock dienen.

2. Welche Bedeutung hat ein Zauberstab für den Magier? Ist er unumgänglich auf ihn angewiesen?
-Der Zauberstab dient für den Magier als untestützung seiner Magie. Er dient dazu den Zauber auf einen bestimmten Punkt zu konzentrieren und somit als Zielhilfe. Er verstärkt auch die Magie von schwächeren Magiern. Ihn kann man auch als verlängernden Arm bezeichnen.
Man ist eigentlich auf einen Zauberstab angewiesen da ohne ihn das Zaubern schwerer fällt und man nicht so genau das gewünschte Ziel treffen kann da man nicht so gut den Zauber darauf richten kann. Erfahrene Magier die schon viele Jahre Zaubern und Magie betreiben brauchen keinen Zauberstab da sie schon genug erfahrung haben. Bei den Zauberstab kommt es also darauf an wie erfahren man ist.

3. Welche Zauber sind überlebensnotwendig für einen Magier und warum?
-Zauber sind eigentlich alle wichtig da man sie für bestimmte Situationen sehr gut gebrauchen kann. Selbst der Zauber der für andere nur als Spaß gilt kann einem in lebensgefährlichen Situationen helfen auch wenn es verrückt klingt. Jeder Magier setzt auch für bestimmte Situationen die Zauber anders ein so das für jeden dementsprechen überlebensnotwendig ist oder nicht. Man kann also nicht bestimmen wlecher Zauber lebensnotwendig ist oder nicht.

4. Denkt euch selbst einen Zauber aus und beschreibt seine Wirkung und Durchführung.
-Selensio. Das ist ein Zauber mit den man bestimmte einsichten einer Person bekommt. Der Zauber zeigt die tiefsten Seiten einer Seele um zu gucken wie die Person wirklich ist und ob sie nicht was verheimlich. Er zeigt auch ob sich die Person verstellt od er sich so zeigt wie sie wirklich ist. Es ist ein Zauber der recht nützlich ist aber nicht zu oft angewendet werden da man ja Vertrauen soll und nicht andere kontrolieren.
Wir können nur gewinnen,
Auch wenn wir verlieren:
Denn wo wir auch sind
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Re: Herausragende Hausaufgaben & Prüfungen

Beitrag von Louis de Lioncourt » 05.02.2012, 18:16

Elusia - Malus

[...]

Zusatzaufgabe:
Das Hexeneinmaleins kann als ein magisches Quadrat interpretiert werden:
normales Zahlenquadrat:
1 2 3 10 2 3 10 - 2 - 9 2 4 9 2
4 5 6 -> 4 5 6 -> 3 - 7 -> 3 - 7 -> 3 5 7 mit Quersumme 15
7 8 9 7 8 9 8 - - 8 - - 8 1 6

Man kann es jedoch auch mit tieferem Sinn sehen, da Magie ja tiefgründig geht. Somit habe ich es mit den Tarotkarten interpretiert:

Aus eins mach zehn: Das Erste, also Wichtigste ist die 10 (Rad des Schicksals), welche für die Aussage "Jeder ist seines Glückes Schmied" steht.

Und zwei lass gehn: Die Hohepriesterin ist die Verbindung zum Göttlichen und es lässt somit vermuten, dass man sich nicht so auf das Göttliche fixieren soll.

Und Drei mach' gleich,: Da die Drei für die Herrscherin steht, heißt das, dass man die Verbindung zum Göttlichen nun auf alle Ebenen ausdehnen und sich nicht auf das rein Geistliche versteifen soll.

So bist Du reich.: Die dadurch gewonnen Erfahrungen verschaffen nicht nur zu spirituellem Erfolg.

Verlier die Vier!: Die Vier steht für den Herrscher und warnt somit vor Machtgier und Hochmut.

Aus Fünf und Sechs,
So sagt die Hex',
Mach Sieben und Acht,:
5>7 Die Vermittlerrolle zwischen den Menschen und dem Göttlichen soll weitergetragen werden.
6>8 Die Kraft der Liebenden, die aus den gegensätzlichen Seiten und deren Zusammenbindung zu einem Ganzen entsteht, soll erkannt werden.
Hier geht es um eine symbiotische Wirkung.

So ist's vollbracht: Damit ist ein weiterer Schritt geschafft.

Und Neun ist Eins,: Die Neun (Eremit) verkörpert die Erkenntnis und die Kraft der Einsamkeit. Sie führt zu Eins (Magier), der die vier Elemente beherrscht und somit den eigenen Aufstieg zum Göttlichen versinnbildlicht.

Und Zehn ist keins.: Zum Schluss muss man die Null (Narr) erkennen und ihre Kraft meistern. Der Narr schafft es sich von den Zwängen der Gesellschaft zu befreien und ohne jeglichen Narzissmus im Zentrum seines eigenen Weltbildes zu stehen. Er versteht, dass er erst sich selbst finden muss, bevor er anfangen kann die wahre Erkenntnis zu begreifen.

Das ist das Hexeneinmaleins.

Jedoch finde ich, dass es mit diesen Schritten nicht zu Ende ist, sondern ganz im Gegenteil erst der erste Schritt zur Selbstfindung und eine Vorbereitung zum Eintritt in höhere Spähren ist.
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Re: Herausragende Hausaufgaben & Prüfungen

Beitrag von Louis de Lioncourt » 06.02.2012, 18:37

Elisa Dagor

1. Findet schwarzmagische Beispiele zu jeder Form.
a) Das wohl berühmteste zerstörerische Beispiel ist der der Todesfluch *Avada Kedavra*.
Weitere Beispiele sind der Zerstörungs-Fluch *Reductio*, mit dem Gegenstände pulverisiert werden,
der Sprengzauber *Bombarda* und
der Druidenzauber *An Ort*, der ein einzelnes herbeigerufenes Geschöpf, bzw. bestimmte magische Erscheinungsformen zerstört. Der Zauber gehört zu Antimagie.

b) Beispiele für schwarzmagische Heilzauber ist *Episkey*, der Knochen entfernt und der Eingeweide-Ausweide-Fluch, der eigentlich kein Heilzauber ist.

c) Beispiele für Illusionszauber sind der *Lumen saltande*, der schwirrende Lichter erschafft, der die menschen, die sie sehen, in hypnose fallen lässt und der
*Araneida Giganticus*, der aus der Spitze des Zauberstabes eine Riesenspinne erscheinen lässt, die nur Illusion ist.

d) Das berühmteste Beispiel der Beschwörung ist der Wiederauferstehungstrank, durch den Lord Voldemort einen neuen menschlichen Körper bekommt und der von Wurmschwanz am 24. Juni 1995 auf Voldemorts Anweisung auf dem Friedhof von Little Hangleton gebraut wurde.
Unter den Worten *Knochen des Vaters, unwissentlich gegeben, du wirst deinen Sohn erneuern!* warf Wurmschwanz einen Knochen aus dem Grab von Voldemorts Vater in den Kessel,
dann sagte er *Fleisch des Dieners, willentlich gegeben, du wirst deinen Meister wieder beleben.*, hackte seine rechte Hand ab und warf sie in den Kessel.
Schließlich ritzte Wurmschwanz Harry Potter eine Wunde in den Arm, fing etwas von dem herausfließenden Blut auf und tropfte es in den Kessel mit den Worten «
*Blut des Feindes, mit Gewalt genommen, du wirst deinen Gegner wieder erstarken lassen.*

2. Denkt über die Frage nach, ob und warum Dol Morgul sich eine 'Schwarzmagier Schule' schimpft.
Bei den meisten Schulen gibt es das Fach *Verteidigung gegen die dunklen Künste*. Dabei lernt man nur, sich dagegen zu wehren, bzw. sich zu schützen. Die Anwendung der Flüche wird nicht gelehrt.
Bei *schwarzmagischen* Schulen wie Dol Morgul ist das anders. Da lernt man auch, wie man schwarzmagische Zauber, bzw. Flüche anwendet.

3. Sucht euch ein schwarzmagisches Symbol aus und beschreibt es kurz.
Das schwarz-magische Pentagram hat wie das weiß-magische Pentagramm 5 Zacken, steht aber auf der Spitze. Es ist von 2 Kreisen umgeben.
Im inneren Kreis ist das Pentagramm.
Seine 5 Zacken stehen für die 5 niedrigsten Merkmale eines Menschen: Hass, Zerstörung, Neid, Eifersucht und Tod.
In der Mitte ist eine Teufesfratze abgebildet. In den oberen Spitzen links und rechts befinden sich die Hörner, in der Mitte links und rechts die Ohren und in der unteren Spitze das Maul.
Zwischen den Spitzen erkennt man den Text SA - MA - EL - LIL - ITH.
Zwischen innerem und äußeren Kreis sind an den Enden der Zacken seltsame Schriftzeichen, die vermutlich aus der Kabbala stammen.
Die modernen Satanisten benutzen es als Symbol.
Die Zahl 666 ist die Zahl des Tieres. Gelegentlich wird diese Zahl auch *Zahl des Teufels* genannt. Sie ist auf den Menschen übertragbar; das heißt: Der Mensch ist ein Tier.

Liebe Grüße
Elisa Dagor
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Re: Herausragende Hausaufgaben & Prüfungen

Beitrag von Louis de Lioncourt » 01.03.2012, 23:54

Lyall

Der Narr
-Der Narr steht führ den Anfang, für die Geburt

Der Magier
-Der Magier könnte das Schicksal entscheiden welche Elemente man angehört und wie man sich entwickelt.

Die Hohepriesterin
-Die Hohepriesertin könnte für den Schutz der Mutter stehen die auf einem aufpasst.

Die Herrscherin
-Die Herrscherin könnte dafür stehen das man zwar noch von der Mutter beschützt wird sich aber langsam von ihr abkapselt.

Der Herrscher
-Der Herrscher könnte für die Phase stehen in der man sich am meisten zum Vater hingezogen fühlt und er jetzt mehr auf einen achtet.

Der Hierophant
-Der Hierophant könnte dafür stehen das man zwar noch den Schutz seines Vaters braucht sich aber auch langsam von ihm abkapselt.

Die Liebenden
-Die Liebenden steht für die erste Liebe die man in seinem Leben begegnet wo alles noch schön ist.

Der Wagen
-Der Wagen steht dafür da das man seine eigene Wege geht und sich von seinen Eltern löst.

Kraft
-Die Kraft steht dafür da um zu zeigen das man auch alleine zurecht kommt und das man seine Eltern nicht mehr braucht.

Der Eremit
-Der Eremit steht für die Zeit in der man sich einsam und alleine fühlt da.

Rad des Schicksals
-Das Rad des Schicksal steht für die Zeit in der man auf alles achten muss da bevor man sich im Kreis dreht und da sich ab da alles ändern kann.

Gerechtigkeit
-Die Gerechtigkeit könnte dafür stehen das man in diesem Augenblick alles erreicht hat was man erreichen konnte aber weiter geht.

Der Gehängte
-Der Gehängte könnte für die Phase im Leben stehen an der man das Gefühlt hat nicht mehr weiter zu kommen.

Tod
-Der Tod könnte für die schwerste Phase im Leben stehen vor der man steht und Richtig entscheiden muss.

Mäßigkeit
-Die Mäßigkeit könnte für die Phase stehen wenn man alles Richtig gemacht hat ruhig Leben kann, die ruhige Phase im Leben.

Der Teufel
-Der Teufel steht für das Heiraten da, das man nicht mehr frei ist sondern von nun an, an seinem Partner gebunden.

Der Turm
-Der Turm steht für die ersten Probleme in der Ehe die man gemeinsam bestehen muss.

Der Stern
-Der Stern steht für die Phase nach dem Streit wo man in Harmonie lebt und Zukunftspläne hat.

Der Mond
-Der Mond steht für die gemeinsamen Entscheidung zu verwirklichen und vielleicht Schwanger zu werden.

Die Sonne
-Die Sonne steht für die gemeinsamen Kinder die man kriegt und groß zieht.

Gericht
-Das Gericht steht für das älter werden da und das der Tod immer näher kommt. Und der Schritt das die Kinder das durchmachen was man selber macht.

Die Welt
-Die Welt steht für das Ende da, das man auf ein Neuanfang hofft.
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Re: Herausragende Hausaufgaben & Prüfungen

Beitrag von Louis de Lioncourt » 15.03.2012, 00:43

Wahrsagen

Hausaufgabe Wahrsagen:
Als Hausaufgabe habe ich nach den ganzen Deutungen mal etwas anderes ^^ denkt euch eine eigene Tarot Karte aus mit Symbolik, Bedeutung und so weiter. Wer zeichnet bekommt Extrapunkte

http://img213.imageshack.us/img213/1306 ... ufgabe.jpg

Symbole:

Weggabelung:
- steht für sich entscheiden müssen; eine wichtige Entscheidung treffen
Sterne:
- als Wegweiser, Hilfengebung
Mond:
- steht für den Wunsch nach Schutz und Geborgenheit, aber auch für instinktives Handeln; weibliche Intuition
Krebs:
- steht für die äußere harte Schale und den inneren weichen Kern; für Häuslichkeit und Fürsorge, für gefühlsgelenkte Entscheidungen
Drache:
- steht für vielerlei: Glück, Kraft, Energie… aber auch Zerstörung, Mut, Fruchtbarkeit
Saturn:
- steht für die Lehren, die wir in unserem Leben oder aus einer Aufgabe erfahren; er ist der Lehrmeister auf unseren Wegen; Prüfungen und Hindernisse

Farben:

Blau:
- steht für Weisheit, Klarheit, Gefühlsleben, Wasser
Lila:
- steht für die eigene Macht und das eigene Können, aber auch für Führerschaft
Grün:
- steht für Fruchtbarkeit, Leben, Produktivität, Kreativität und Hoffnung

Mögliche Deutung:

Die Karte könnte für einen Lebensabschnitt stehen, der durch eine unlösbar scheinende Aufgabe belastet wird. Diese Aufgabe kann möglicherweise durch das Vertrauen auf die eigenen Fähigkeiten, durch instinktives Handeln/Entscheiden gemeistert werden. Evtl. wird man aber auch unerwartete Hilfe erhalten, die einen leitet. Oder aber man hat einfach Glück bei seiner Prüfung. Aus dieser Aufgabe wird man Wissen und Erfahrung mitnehmen.


Hochachtungsvoll
Banshee

_______________________

http://666kb.com/i/c1yg7frgvlc1upu33.jpg
Laureen
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Re: Herausragende Hausaufgaben & Prüfungen

Beitrag von Louis de Lioncourt » 04.10.2012, 02:55

Astronomie 1. Stunde
Hausaufgaben Angel Shadow

Aufgabe: 1. Was ist der so genannte Sonnenwind?

Der so genannte Sonnenwind ist ein Strom geladener Teilchen, der von der Sonne ins All strömt. Er besteht hauptsächlich aus Protonen und Elektronen sowie aus Heliumkerne, andere Atomkerne und nichtionisierte Atome sind nur in kleinem Umfang vorhanden, weswegen es sich beim Sonnenwind um ein so genanntes Plasma handelt.

Aufgabe: 2. Welche Konsequenzen hätte ein Erlöschen der Sonne deiner Meinung nach?

Als erstes ist die Annahme, dass die Sonne einfach "aus" geht falsch.
Im Inneren unserer Sonne verschmelzen, ganz vereinfacht gesagt, Wasserstoffatome zu Heliumatomen. Irgendwann in ferner Zukunft ist der Wasserstoffvorrat aufgebraucht. Dadurch gerät das innere Gleichgewicht zwischen Strahlungsdruck und Anziehungskraft durcheinander. Um nun Helium in schwerere Elemente zu fusionieren und somit ein zusammenstürzen der Sonne zu "verhindern" muss die Sonne schrumpfen. Dadurch erhöht sich die Temperatur und es werden neue Verschmelzungsprozesse gestartet. Es werden Elemente erzeugt bis hin zu Kohlenstoff. Diese Prozesse erlauben aber keine stabile Sonne mehr wie wir sie kennen.
Die äußeren Schichten werden sich ausdehnen weil sich die Schichten in denen die Fusion statt findet immer weiter nach außen verschiebt. Unsere Sonne bläht sich also auf. Dadurch jedoch kühlen die äußeren Schichten wieder ab und die Sonne "schrumpft". Dieses Hin und Her wird sich mehrfach wiederholen. Die Sonne dehnt sich dabei über die Bahnen der inneren Planeten wie Merkur, Venus, Erde und Mars aus. An ihrem Ende fällt die Sonne dann zusammen und hinterlässt einen weißen Zwergstern.
Das Problem für die Lebewesen auf der Erde ist also nicht das fehlen von Wärme und Licht sondern vielmehr die Tatsache, dass die Sonne auf Grund der steigenden Temperatur während des Ausdehnungsprozesses erst mal alle inneren Planeten grillt und dann auch noch verschlingt weil sie sich so weit ausdehnt.


Aufgabe: 3. Wie beeinflusst die Sonne die Helligkeit hinweg über den Tag?

Da sich die Erde um die eigene Achse dreht, sieht es so aus als würde die Sonne am Himmel wandern. So wird es morgens hell, während es über die Mittagszeit am hellsten ist, wird es gegen Abend hin wieder dunkler. In der Nacht ist der Mond zu sehen, welcher das Licht der Sonne reflektiert. Je nachdem, wie das Licht auf den Mond fällt, sehen wir ihn als Neu-, Halb-, Vollmond, oder als Zunehmender oder Abnehmenden Mond.
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Re: Herausragende Hausaufgaben & Prüfungen

Beitrag von Colophonius » 29.11.2012, 18:13

Ein tolles Elbengedicht von Teribos.
Klasse 2, Stunde 2

Ein Elb einst ging durch düstren Wald
Trotz dicker Kleidung war ihm kalt
Doch war es Winter nicht, noch Nacht
Die Kälte war vom Mensch gemacht

Einst gingen Tiere hier umher
Immer Beute für den Speer
Doch dann ein Dorf wurde gebaut
Da hat der Elb noch nett geschaut

Die Menschen nahmen immer nur
Ohne zu achten auf Natur
Der Wald so wurde immer leerer
Im Herz des Elben wuchs der Ärger

Er konnte dieses nicht ertragen
Und so geschah's nach kurzen Tagen
Der Elb ging dann ins Dorf hinein
Dort wollt er eine Hilfe sein

Doch jagte man in schnell hinaus
Keiner wollt einen Elb im Haus
Denn stehlen würd' er ihre Seelen
Denn ihm würde seine fehlen

Doch wollt der Elb es nicht verwinden
Aus seiner Heimat zu verschwinden
Der Ärger sich dann in ihm regt
So stellte er sich in den Weg

Ein Kampf, schnell, blutig, kalt
Ein großer Ausbruch der Gewalt
Das Dorf ward ausgelöscht, verbrannt
Die Menschen auf ewig von dort verbannt

Doch der Schaden war zu groß
Der Wald nicht mehr der Erden Schoß
So entschloss der Elb zu reisen
Um anderen den Weg zu weisen

Doch überall das gleiche er sah
Es überall wie damals war
So wuchs in ihm ein großer Schmerz
Und so kam Kälte in sein Herz

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Re: Herausragende Hausaufgaben & Prüfungen

Beitrag von Colophonius » 17.09.2013, 21:25

Morgaine Sionnach | Völkerkunde | 1. Stunde

„Äußerlichkeiten sind dazu da, um darüber hinwegzusehen, denn im kleinsten und seltsamsten Wesen kann das größte Herz schlagen. Wer die Augen aus Überheblichkeit verschließt, wird dieses höchste Gut nicht entdecken. Weder in sich noch in anderen.“


Dieser Satz ist zuallererst eine Aufforderung dazu, sich nicht immer von Äußerlichkeiten leiten zu lassen. Faszinierend ist jedoch besonders der letzte Teil der Aussage.

Die These, dass einer Person das wahre Wesen ihres Gegenübers entgeht, wenn sie sich nur nach dem Äußeren richtet, ist an sich relativ banal und für viele verständlich. Dies lässt sich nicht nur auf Zwerge übertragen, sondern auch auf weitaus umstrittenere Arten wie Orks und Trolle, welche ja nicht gerade die Schönheit in Person sind.
Doch trotz diesem Wissen handeln wir leider oft nicht nach diesem Prinzip und unsere Sicht auf die Welt ist von Vorurteilen getrübt.

Die These, dass einer Person durch ein solches Verhalten auch der Weg zu seinem eigenen Selbst verwehrt bleibt, ist jedoch eine nicht so häufig vertretene. Doch es ist in der Tat eigentlich die logische Schlussfolgerung aus den vorhergehenden Sätzen.
Nicht aus genau dem selben Grund, doch hinter all unseren Vorurteilen liegt eigentlich die Unfähigkeit, sich auf Neues, Unbekanntes einlassen zu können. Vielleicht, weil wir Angst haben vor dem, was wir entdecken können. Vielleicht, weil wir es so gelernt haben. Vielleicht auch, weil wir schlicht und einfach zu bequem dazu sind, uns genauer mit diesem Fremden auseinanderzusetzen. Die genauen Gründe für dieses Handeln sind von Person zu Person verschieden, doch es ändert nichts an dieser allgemeinen Unfähigkeit, Dinge zu hinterfragen, auch Unbekanntes zuzulassen.
Solange diese Unfähigkeit sich schon auf Bereiche erstreckt, die sich nicht auf die eigene Person beziehen, sondern auf andere Personen, die einem als solche ja weit weniger nahe stehen als man selbst, oder auch auf Gegenstände, ist es unmöglich, sich selbst zu entdecken.
Wir haben Angst, dass uns das, was wir in unserem Inneren finden, nicht gefällt. Dass es unserem Weltbild widerspricht. Dass es etwas Neues, Unbekanntes in uns gibt, von dessen Existenz wir gar nichts wussten.
Da ist es einfacher, nicht weiter nachzuforschen, sondern so weiter zu machen wie bisher. Ohne neue Erkenntnisse, aber auch ohne unangenehme Überraschungen.

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Re: Herausragende Hausaufgaben & Prüfungen

Beitrag von Colophonius » 17.09.2013, 22:15

Völkerkunde
Die Geschichte von Mungwen und Curunir

Vor langer, langer Zeit lebte in dem Elbenreich Serindé ein Elbenmädchen namens Mungwen. Sie war selbst für die Maßstäbe ihres Volkes ungewöhnlich hübsch und freundlich gegenüber jedem, den sie traf, und das machte sie in der Schule sehr beliebt. Eines Tages jedoch hörte man Kampflärm über die friedlich im Sonnenlicht schimmernden Dächer von Serindé hallen, und Mungwens Vater, der über diese Ländereien herrschte, schickte Späher aus, um zu sehen, woher das Waffengeklirr und die Schreie stammten. Es stellte sich heraus, dass eine Horde Orks vorbeiziehende Menschen angegriffen hatte, alle getötet und ihre wenige Habe gestohlen hatten. Einzig und allein ein Neugeborenes hatten sie übersehen. Die Elben nahmen den Jungen in ihre Obhut, gaben ihm den Namen Curunir und wollten für ihn sorgen, bis er alt genug war, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Ein paar Jahre später sollte er gemeinsam mit in etwa gleichaltrigen Elben die Schule besuchen, und gleich an seinem ersten Tag verliebte sich Curunir auf den ersten Blick in Mungwen. Diese beachtete ihn jedoch nicht weiter, da er nicht wie all ihre anderen Freunde aus vornehmem Hause stammte. Mit der Zeit begann er ihr aber zu gefallen, denn er behandelte sie stets höflich und zuvorkommend und manchmal half er ihr sogar bei den Hausaufgaben. Eines Tages erzählte Mungwen ihrer besten Freundin von ihrer Schwärmerei, doch diese riet ihr dringend davon ab, sich weiter mit ihm abzugeben, denn Curunirs Pflegeeltern waren nicht gerade reich und konnten sich für ihren Ziehsohn eben nicht die neuesten Bücher und Bögen wie die Eltern von Mungwens Freunden leisten. Daraufhin hörte Mungwen auf, sich dann und wann mit Curunir zu verabreden, doch da sie ihm keinen ihrer Beweggründe genannt hatte, war Curunir sehr traurig. Auch in den darauffolgenden Jahren hatte er nur Augen für Mungwe, die ihn jedoch vollkommen ignorierte. Einige Zeit ging ins Land, und obwohl seine Klassenkameraden nur kaum merklich älter wurden, wurde Curunir erwachsen und ging aus Serindé fort auf der Suche nach Abenteuern. Er schloss sich den Menschen an und gelobte deren König Treue bis in den Tod. Es dauerte nicht lange, da wurde das Königreich von einem bösen Zauberer mit Schrecken überzogen. Seine Kreaturen verwüsteten Dörfer und mordeten und plünderten. Das Reich stand kurz vor dem Fall. In dieser Stunde der Dunkelheit beschloss der König, dem Leid ein Ende zu setzen, und er machte sich mit einer Schar seiner Getreuen, unter ihnen auch Curunir, auf, den Zauberer zu töten. Sie hatten eine lange, beschwerliche Reise vor sich, und als sie endlich in Sichtweite der Festung des Bösen kamen, wurde ihnen klar, dass die Streitmacht des Zauberers sie wie lästige Insekten vernichten würde. Doch nach einer flammenden Rede des Königs entschieden sich die tapferen Kämpfer dazu, ihr Glück herauszufordern und zu versuchen, bis zur Kammer des Magiers vorzudringen. Curunir und seine Mitstreiter stürzten sich in die Schlacht, doch bereits nach kurzer Zeit wurde der König von einem Bolzen nahe der Schläfe getroffen. Er winkte Curunir, der dicht neben ihm gestanden hatte und gekämpft hatte, zu sich, und überreichte ihn ihm mit den Worten „Mein Sohn…“. Curunir wollte noch eine Frage stellen, doch in diesem Moment hauchte der König sein Leben aus und schied dahin. Erzürnt über die Bosheit des Zauberers und in tiefer Trauer wegen des Todes seines Herren schlug sich Curunir seinen Weg zu den Gemächern des Zauberers. Dieser erwartete ihn bereite, doch Curunir war zu schnell für ihn und trennte ihm mit einem sauberen Schnitt den Kopf von den Schultern. Dann lief er so schnell er konnte aus der Festung nach draussen, wo er bemerkte, dass alle Ungeheuer, die für den Magier in die Schlacht gezogen waren, verschwunden waren. Seine Gefährten beglückwünschten ihn, sobald sie Curunir fanden, und erzählten, sie hätten auf einmal ein furchtbares Geräusch vernommen und in diesem Moment verblassten die Orks und Trolle wie Nebelschleier im Sonnenlicht. Curunir hingegen berichtete ihnen vom Tod des Königs und zeigte ihnen die Scriftrolle, die sie sogleich öffneten. Auf ihr ward geschrieben: „Curunir soll mein Erbe antreten.“ Zuerst konnte es niemand so recht glauben, doch die Rolle war mit dem Symbol des Königshauses versiegelt worden, und der Herrscher selbst hatte unterzeichnet. So machten sich Curunir und seine Mitstreiter wieder auf den Heimweg in die Hauptstadt, wo er dann auch zum König gekrönt wurde und mit einer jungen Frau, die er in seiner Zeit vor der Schlacht kennengelernt hatte, vermählt. Mungwen hatte auch vom Sieg Curunirs gehört und machte sich auf, ihn zu besuchen. Auf der Krönungszeremonie wartete sie auf ihn, doch als sie sah, dass er sich bereits eine Gefährtin gesucht hatte, wurde sie sehr traurig und verließ die Stadt sofort. Kaum war sie vor den Toren angelangt, packte sie den Dolch, den sie immer bei sich trug, und stieß ihn sich in die Brust und lag an dem Ort, wo sie gestorben war, bis einige Kundschafter Curunirs ihren Leichnam entdeckten und ihn zu ihrem König brachten. Und Curunir, der seinerseits immer darauf gehofft hatte, Mungwen würde zu ihm zurückkehren, stürzte sich aus Trauer vor den Augen seiner Frau von den Zinnen des höchsten Turms, um im Tod mit seiner wahren Geliebten vereint zu sein.


Gwaithniriel

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Re: Herausragende Hausaufgaben & Prüfungen

Beitrag von Colophonius » 30.01.2014, 19:33

| Noah Marie Zero | Kräuterkunde |

Meine Erfahrungen im Kräutersammeln beschränken sich leider auf die wenigen Male, die ich mit meinem besten Freund Bane unterwegs war, um ihm beim Sammeln zu helfen. Der Gute ist in der Dimension, aus der ich komme, ein Waldgott mit einem recht großen Gebiet und hat dementsprechend viel zu tun, bei seinen kleinen Geschöpfen Zucht und Ordnung aufrecht zu erhalten.
Ich habe schon einige Male für ihn Vogelmiere besorgt, die bevorzugt an feuchten, ein wenig wind- und sonnengeschützten Standorten wächst. Die Vögel essen sie wirklich sehr gern; die ganze Lichtung, auf der er wohnt, war voller gefiederter Wesen, wenn ich mit einem Bündel davon zurückkehrte. Über die medizinische Wirkung dieses Bodendeckers weiß ich nichts, aber es wäre mal interessant, herauszufinden, ob dieses Kraut etwas auszurichten vermag gegen die Plagen, die euch Schläfer (also Menschen) und sonstige Wesen so befallen... Wir Drachenhybriden sind da recht robust.
Berichten kann ich vielleicht noch über die sog. Kiita-miel, das sind kleine, weiße Blüten, die ebenfalls als Bodendecker mit dunkelimmergrünem, glänzendem Laub den sandigen Boden an kleineren Waldbächen bedecken. Sie haben tiefreichende Wurzeln, sodass der unterirdische Teil viel größer und ausgedehnter ist als der Oberirdische. Die Blüten nutzt man als Badezusatz, also man gibt sie einfach in heißes Wasser (unbedingt frisch gepflückt!) und hat nach einiger Zeit glänzendes Fell und wunderbar weiche, duftende Haut; der Effekt auf Schuppen ist noch beeindruckender, denn rissige Schuppen fügen sich wieder zusammen und härten neu aus. Nebenbei kuriert dieses Wasser auch Blessuren wie gereizte, juckende Haut bis hin zu sog. Leichter Neurodermitis (eine Schläferhautkrankheit, die sich von kleinen Hautpartien bis über den ganzen Körper ziehen kann und teilweise auch vom Geist des Erkrankten bedingt ist) und schwächt die Farbe und Schmerzen bei Blutergüssen. Wer weiß, ob es etwas vergleichbares bei euch in Gwîndôr gibt! Mit den Wurzeln stellt mein Lieblingswolf eine Salbe her, die die gleichen Effekte hat wie die Blüten, die man aber im Gegensatz zu ihnen über mehrere Monde verwenden kann, während die Blüten nur eine Wirkzeit von etwa einem halben Sonnentagumlauf haben.
Auch über den Lavendel weiß ich einiges, den es bei euch auch gibt, wie ich erfahren durfte, als ich mich heimlich auf das Dach des Gewächshauses geschlichen hatte. Er wird bei uns ebenso wegen seines Duftes und seiner beruhigenden Wirkung verwendet wie bei euch; Bane benutzt ihn immer, um seine grauslich riechenden Medizinsalben geruchstechnisch ein wenig aufzuhübschen. Leider bin ich vollkommen unfähig, was das Pflücken angeht, man muss die Lavendelblüten nämlich ernten, bevor sie ausgereift sind, weil sie sonst beim Trocknen vom Stängel rieseln – aber der betäubende Geruch, der in Reinform für meine Drachennase ein sehr effektives Nüsterntötungsmittel ist, verhindert es jedes Mal, dass ich das Reifestadium erkenne...
„Es soll und muß nun der Arzt aus der Natur hervorgehen und in ihr und von ihr lernen, und außer ihr gibt es nichts und alles ist aus und in der Natur“, um in diesem Sinne mal ein Zitat von Paracelsus in den Eulenbrief zu werfen (das Buch, wo ich es herhabe, habe ich aus eurer Bibliothek „ausgeliehen“; sobald ich durch bin, bringe ich es wieder zurück, ohne dass jemand etwas merkt, versprochen :3) . Ich finde, das es wunderbar intelligent klingt, denn die Schläfer (Menschen) hielten eigentlich nicht viel von der Natur, bevor sie sich selbst in die Luft gejagt haben...
Früher muss das einmal anders gewesen sein, denn ich weiß, das Paracelsus auch in meiner Dimension lebte. Und es ist ganz in Banes und meinem Sinne, denn alles, was wir lernen, kommt aus der Natur von der Erde, beziehungsweise von der unglaublichen kollektiven Kraft, die wir als eine Art höchste Gottheit sehen.
Ich könnte vielleicht noch erwähnen, dass meine Mutter eine Heilerin war. Ich hatte zu ihr jedoch nie eine enge Verbindung gehabt, seitdem ich in der Lage war, meine Umgebung genauer zu erforschen. Wenn sie Kräuter benutzte, war immer der einzige Eindruck auf mich, dass die Pflanzen tot und deswegen uninteressant waren; das hat sich erst mit Bane geändert.

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Re: Herausragende Hausaufgaben & Prüfungen

Beitrag von Colophonius » 31.01.2014, 19:57

Gwaithniriel | Völkerkunde

Freier Wille und Geist – was bedeutet das? Führt freier Wille unweigerlich zur Zerstrittenheit eines Volkes?

Eigentlich geht doch jedes denkende Wesen davon aus, dass es seine Entscheidungen nach freiem Willen trifft und dass es auch nach freiem Willen handelt. Ich habe im Zuge dieser Hausaufgabe einmal darüber nachgedacht, was „Willensfreiheit“ eigentlich ist, also welche Bedingungen dafür erfüllt sein müssen, und ob es nach dieser Definition dann überhaupt Willensfreiheit gibt oder geben kann.
Eine „freie Entscheidung treffen“ bedeutet meiner Auffassung nach, dass ein Subjekt aus verschiedenen Alternativen wählen kann und die Entscheidung oder Meinung dabei nur von dem Subjekt selbst abhängt und nicht von Außenstehenden beeinflusst werden kann. Das heißt außerdem, dass die Person sich aufgrund eigener Vorstellungen oder Wünsche zu einer Handlung entschließen muss, ohne sich in irgendeiner Weise verpflichtet zu fühlen. Dabei kann diese „Freiheit“ jedoch sehr schnell in Egoismus ausarten, und dies ist eine Eigenschaft, der die meisten Personen lieber aus dem Weg gehen – was dazu führt, dass sie nicht nach freiem Willen handeln. Freiheit hält die Zukunft offen für Neues und unterschiedliche Möglichkeiten, Menschen und Meinungen. Wenn wir aber beispielsweise genau wissen, dass wir lieber keinen Salat zum Abendessen richten, da die anderen Personen im Haushalt keinen Salat mögen, obwohl wir ihn schon gern hätten, werden wir uns wahrscheinlich nach der Mehrheit richten und lieber Nudeln kochen. Und damit hätten wir meine persönliche Vorstellung von Freiheit bereits, wie man so schön sagt, „über den Haufen geschoben“. Daraus würde dann jedoch auch folgen, dass jede einzelne Entscheidung, die ein Mensch trifft, bereits vorbestimmt ist, und er nur so und nicht anders handeln kann und damit auch der Zufall ausgeschlossen ist. Im Umkehrschluss bedeutet dies, jemand handelt frei, wenn er sich weder nach Anderen richtet, noch durch irgendein Ereignis in der Vergangenheit in seiner Entscheidung beeinflusst wird.
Theoretisch entfällt dadurch jegliche Rücksichtnahme auf Mitmenschen und deren Positionen in Entscheidungen einer bestimmten Person. Im vorhin genannten Beispiel mit Salat und Nudeln würden wir uns selbst als Koch zwar einen Gefallen tun, wenn wir Salat zubereiten, und handeln nach freiem Willen, weil uns egal ist, dass unsere Tochter vielleicht gar keinen Salat essen kann, da sie auf das Öl, das wir für das Dressing verwenden, allergisch reagiert. Die Allergie ist bereits in der Vergangenheit einmal aufgetreten, und wir spüren keinen Zwang, Nudeln zu kochen, und wir haben die Wahl, Nudeln oder Salat zum Abendessen zu reichen – wir handeln also nach freiem Willen. Wenn jedes Wesen, das Teil eines Volkes ist, nach diesem Prinzip lebt, lassen sich Streitereien jeglichen Ausmaßes wohl kaum vermeiden, da man sich ja nicht nur zwischen verschiedenen Gerichten entscheiden kann, sondern auch zwischen Religionen, Nationen oder Kriegen. Gerade die Glaubensrichtung ist für viele von größter Bedeutung. Muggel kämpfen im Zeichen des Glaubens gegen Andersdenkende oder Personen, die anders aussehen als sie selbst. Man denke nur einmal an die Muggel und deren Kreuzzüge oder die Zeit, in der Menschen mit dunkler Hautfarbe allein aufgrund ihres Aussehens zu Sklavenarbeit gezwungen wurden.
Nach meinen oben aufgeführten Kriterien besteht praktisch kein freier Wille, und selbst wenn, oder gerade wenn doch, wäre es kaum möglich, eine Gesellschaft ohne Streitereien aufzubauen. Deshalb bin ich der Meinung, Willensfreiheit führt zur Zerstrittenheit eines Volkes.

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Morgaine Sionnach
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Re: Herausragende Hausaufgaben & Prüfungen

Beitrag von Morgaine Sionnach » 26.05.2014, 22:21

Philosophieprüfung von Gwaithniriel, Klasse 3


((Auch diese Prüfung ist absolut OOC, da da unter anderem Stellen drin sind, in denen Gwaith definitiv anders denkt als ich :D))

„Fingerabdrücke, die wir auf Seelen Anderer hinterlassen, verblassen nicht.“
aus „Remember me“

Um Fingerabdrücke auf etwas hinterlassen zu können, und sei es auch – wie hier – nur im metaphorischen Sinne, muss man erst einmal herausfinden, worauf genau. Also, was ist bitte eine (oder vielleicht sogar die) Seele?
„Seele:
1 Gesamtheit dessen, was das Fühlen, Empfinden, Denken eines Menschen ausmacht, Psyche
2 substanzloser, körperloser Teil des Menschen, der nach religiösem Glauben unsterblich ist, nach dem Tod weiterlebt
3 (emotional) Mensch
[…] - Duden“
Obiges sagt das Wörterbuch. Ich persönlich halte es für sehr, sehr schwierig, „Seele“ zu definieren, dennoch würde ich – unabhängig von dem Duden-Eintrag – für den Anfang einmal behaupten, die Seele besteht aus dem Wesen einer Person und den Werten, nach denen sie strebt; die Seele macht einen Menschen in seinem Denken und seinem Handeln aus. Dabei sind Werte die Prinzipien, Gefühle oder Zustände, nach denen eine Person strebt, und das Wesen... nun. Das Wesen eines Menschen macht ihn besonders, es ist einzigartig, es sind Charakterzüge, die seine Art zu leben und zu denken bestimmen. Darauf kann man aber immer noch keine Spuren hinterlassen, wir müssen also auch die Seele in einem Bild darstellen. Das Erste, was mir bei „Charakter“ in diesem Sinne einfällt, sind Steckbriefe, wie man sie oft auch in diesen niedlichen Freundschaftsbüchern findet. Und die Freundschaftsbücher behalte ich mir. Man stelle sich vor, eine Art des „Auftretens“ der Seele sei ein solches Büchlein, imaginär, selbstverständlich, und darin wird ganz, ganz viel festgehalten. Jetzt frage ich mich: ab wann wird denn etwas in dieses Buch der Seele eingetragen, und was genau, und wie (und wann) bekommt ein Mensch so ein Buch? Es gibt Leute, die sagen, ein Mensch baut seine Seele im Laufe seines Lebens auf. Das glaube ich ehrlich gesagt überhaupt nicht. Mit diesem Buch würde ich es folgendermaßen erklären: jedes Kind, das auf die Welt kommt, besitzt bereits ein solches Buch, es stehen nur noch nicht so viele Dinge darin. Leer ist es auf gar keinen Fall – ich bin der festen Überzeugung, dass es gewisse Charakterzüge, Handlungsweisen, Neigungen oder Werte gibt, die ein Mensch von Geburt an besitzt und die sich im Lauf seines Lebens, wenn überhaupt, dann nur geringfügig verändern. Bei meinem kleinen Cousin beispielsweise ist es schon immer so gewesen, von Anfang an, dass man ihn ins Bett gebracht hat und ein paar Minuten später hat er geschlafen, heute ist das immer noch der Fall. Er war auch immer schon – für einen Jungen – sehr emotional, auch das hat sich kaum geändert. Das heißt, im Seelenbuch ist der Steckbrief des Besitzers, wie der vorne in einem Freundebuch, zumindest an einigen Stellen ausgefüllt. So, und was ist das jetzt für eine Sache mit den Fingerabdrücken? Im übertragenen Sinne hat wie gesagt jeder dieses Freunde-, oder besser Gästebuch seiner Seele, in dem verschiedenste Dinge festgehalten werden und in dem man als Außenstehender mit der Zeit auch lesen und selbst Dinge eintragen kann. Ich meine das so: unser Charakter basiert auf Erfahrungen, die wir machen, wir sind durch unser Umfeld und unsere Erfahrungen geprägt. Wenn wir jetzt mit Menschen interagieren, sammeln wir Erfahrungen, und je nach dem, wie offen (im wahrsten Sinne des Wortes) wir sind, desto mehr erfährt unser Gegenüber auch über uns, es blättert also in unserem Buch, und verfasst selbst einen Eintrag darin. Je nach dem, wie sorgsam man dabei vorgeht, hinterlässt man schöne wie auch weniger schöne Spuren. Schön kann also ein ordentlicher, vielleicht sogar liebevoller Eintrag sein, weniger schön ist ein großer, schwarzer Tintenfleck, zerfledderte Seiten, ein zerknickter Einband oder eine anderweitige Zerstörung des Buches. Und das könnte man alles als Fingerabdrücke bezeichnen. Und man kann zwar einen Buchdeckel wieder gerade biegen, man kann Risse in Seiten mit Tesa wieder zukleben, man kann versuchen, den Tintenfleck mit Salzwasser wegzubekommen, aber ganz verschwinden werden nur die allerwenigsten dieser Spuren. An dieser Stelle muss ich noch einmal auf das Kind zurückkommen: die ersten Personen, die etwas in das Seelenbuch eines Kindes schreiben, sind in den allermeisten Fällen die Eltern. Sie sorgen für das Kind, sie lassen es spüren, dass sie es lieb haben, sie gestalten ihren Eintrag schön. Und ich behaupte, diese Liebe, die Eltern ihrem Kind erweisen, ist für die Seele des Kindes von entscheidender Bedeutung. Zu diesem Thema wurde einmal ein in meinen Augen grausames Experiment durchgeführt (tut mir leid, dass es mir an Belegen mangelt, ich bin mir aber relativ sicher, dass das im Mittelalter gewesen ist – ich kann sonst auch nochmal nach Genauerem suchen). Dabei waren die Versuchsobjekte Waisenkinder, die also gar keine Eltern hatten, die Liebe musste von anderswo kommen. Die Personen, die mit der Aufgabe betraut wurden, das Kind großzuziehen, wurden angewiesen, es dem Kind an nichts fehlen zu lassen, doch Liebe sollte das Kind im Zuge des Experiments nicht erfahren. Das bedeutet, das Kind wurde gefüttert, war also nicht hungrig, durfte ruhig schlafen, wurde gewickelt – alles was sich das Kind wünschen konnte, es fehlte ihm an nichts, aber es wurde nie geküsst, nie in den Arm genommen, nie wurde ihm in irgendeiner Weise wirkliche Liebe zuteil. Und alle diese Kinder starben. Die Seele braucht Liebe. Und deswegen glaube ich nicht, dass man die Seele nur mit einem Buch versinnbildlichen kann. Manchmal stelle ich mir die Seele vor wie ein Samenkorn. Bei einem Baby ist da nur das Samenkorn, ein Keim, verborgen unter einer Hülle, und sonst nichts. Damit daraus einmal eine Blume wachsen kann, braucht das Samenkorn verschiedene Dinge: fruchtbare Erde, Wasser und ganz viel Sonne. Auch die Seele braucht viele Dinge, damit sie sich weiterentwickeln kann, und eines davon ist die Liebe. So, wo wir gerade von dem „Werdegang“ der Seele sprechen: geht das denn? Ja, glaube ich schon, und das kann ich wieder am Modell des Gästebuchs erklären. Erstens natürlich kann der Mensch im Laufe der Zeit von immer mehr seiner Erfahrungen und Einträgen im Buch zehren, die Seiten füllen sich, aber da sind ja nicht nur die Texte von anderen, sondern immer noch der Steckbrief. Wir hatten gesagt, ein paar Sachen stehen dort von Anfang an drin und ändern sich kaum. Gewisse Dinge wie Werte können wir uns im Laufe unseres Lebens aneignen und dafür andere wieder beiseite lassen, unser Steckbrief kann sich verändern. Patriotismus zum Beispiel, das ist ein Wert, und wie der zweite Weltkrieg uns allen gezeigt hat, kann sich das ganz schnell ändern. Während vor dem Krieg viele stolz darauf waren, Deutsche zu sein, hat sich das hinterher bei den allermeisten ins Gegenteil gekehrt. Das war wohl ein Eintrag, der viele Seiten im Seelenbuch vieler Leute unwiederbringlich durchlöchert hat, oder auf andere Seiten durchgefärbt hat, in einigen extremen Fällen wurde das Seelenbuch derart schlimm beschädigt, dass der Besitzer für den Rest seines Lebens traumatisiert war oder unter einer anderen psychischen Beeinträchtigung litt. Solche Folgen kann aber nicht nur eine Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes wie der zweite Weltkrieg nach sich ziehen. In Deutschland gibt es sehr viele Pflegefamilien, die Kinder aufnehmen und über einen bestimmten Zeitraum bei sich wohnen lassen, weil das Jugendamt von den Umständen mitbekommen hat, unter denen die Kinder in ihrem eigentlichen Zuhause leben mussten. Alkoholiker, die ihre Kinder schlagen, sind schon schlimm genug, aber viele haben wirklich noch entsetzlichere Vorgeschichten. Das Seelenbuch von so einem Kind müsste sehr, sehr schlimm zugerichtet sein. Weniger schwere Beschädigungen kann man schon irgendwie richten, das hängt allerdings davon ab, aus welchem Material das Buch gefertigt ist, also ob die betreffende Person nachtragend oder leicht beleidigt ist oder ob sie in der Lage ist, über so etwas hinwegzukommen oder nicht. Derart heftige Einschnitte im Leben einer Person sind allerdings nicht so einfach oder auch gar nicht auszugleichen, so etwas wird diese Kinder ihr Leben lang begleiten, man sagt ja nicht umsonst, Wunden, die der Seele zugefügt werden, seien die tiefsten. Die Zeit heilt wirklich keine Wunden, kein Fingerabdruck auf der Seele verschwindet, schon gar nicht, wenn man einfach darauf wartet, dass die Tinte ausbleicht oder so. Alles wird verewigt. Aber nicht nur Schlechtes, obwohl sich das gerade irgendwie so anhört. Wunderschöne Ereignisse können genau so einschneidend, bedeutungsvoll und einprägsam sein wie die schlechten. Sicher, man wird den ersten Liebeskummer sehr lange in Erinnerung behalten, aber die erste wirklich erwiderte Liebe genau so, wenn nicht sogar noch mehr. Ein besonders kunstvoller Eintrag lenkt ab von kleineren Blessuren, die das Buch erdulden musste. Das Zitat mahnt einen also zur Vorsicht, denn alles, was wir tun, hinterlässt Spuren auf (oder in) den Seelen unserer Mitmenschen. Im guten wie auch im negativen Sinne. Wie der Einzelne mit diesen Fingerabdrücken umgeht, hängt von jedem selbst ab, von dem Steckbrief vorne im Seelenbuch. Wir können aber nicht nur andere Leute kennenlernen, uns in deren Gästebüchern verewigen und einen Blick in selbige werfen, wir können auch etwas über uns selbst erfahren und in unserem eigenen Buch blättern. Manche Ereignisse oder Einträge in unserem Buch bringen uns dazu, über uns nachzudenken, warum wir beispielsweise etwas wie tun, und die Antwort liegt dann oft in unserem Steckbrief. Wenn meinetwegen zwei Leute heiraten, und der Mann ein Freigeist ist, der unbedingt zwei, dreimal pro Jahr verreisen muss, weil er es einfach nicht aushält, an einen Ort gebunden zu sein, muss er das ja nicht schon immer bemerkt haben. Wenn dagegen seine neue Frau einen festen Ort braucht, an den sie immer wieder zurückkehrt, an dem sie die Leute kennt, ein einziges Zuhause, dann würde sie vielleicht der Wunsch ihres Mannes, eine Weltreise zu unternehmen, unerwartet auf diese Tatsache stoßen, und dem Mann könnte genau so plötzlich seine Reiselust auffallen. So. Mir fällt gerade auf, dass bisher immer nur von der Seele „einer Person“ die Rede war, ich glaube jedoch nicht, dass nur Menschen eine Seele besitzen. Aber das glaube ich irgendwie nicht. Tiere haben ganz sicher eine Seele, schließlich haben auch sie bestimmte Eigenschaften und auch Werte, die ihr Verhalten beeinflussen, und wir können auch Einträge in ihrem jeweiligen Seelenbuch hinterlassen. Betrachten wir eine Hauskatze – man kann ihr beibringen, dass sie nicht auf den Esstisch springen darf, es gibt sanftmütige und eher lebhafte Katzen, man kann sie streicheln und liebhaben und auch Spuren in ihrer Seele hinterlassen. Ein „freies“ Tier, wie ein Reh, hat auch Werte, schließlich läuft es davon, wenn man es fangen möchte, da es frei ist und das auch bleiben will, es gibt auch unterschiedliche Verhaltensweisen zwischen Rehen: aggressive und zurückhaltende Böcke, um nur ein Beispiel zu nennen. Auch Rehe sind lernfähig, sammeln also Einträge in ihrem Seelenbuch. Ich glaube, jedes Tier besitzt eine Seele, und kein einziger Gegenstand – er lebt nicht, also kann er doch gar keine Seele haben. Bei Pflanzen bin ich mir nicht ganz sicher. Ich konnte jetzt bei noch keiner Pflanze feststellen, dass sie sich in irgendeiner Weise anders verhalten hat als andere ihrer Art. Trotzdem passen sich Pflanzen doch im Laufe der Zeit veränderten Umweltbedingungen an, ob dies nun biologischer Natur ist oder ein Zeichen von Intelligenz, ist streitbar. Tatsächlich bewegen sich Pflanzen um einiges langsamer als Tiere und sie kommunizieren auch nicht mit uns, weder mit Worten noch Gestik noch Mimik, wir können also nur sehr wenig über ihren Charakter schließen. Und ja, gut, Tiere fressen Pflanzen, und die Menschen verwenden sie auch für ihre Zwecke, aber vielleicht äußern sich Charakter und Wertevorstellungen einer Pflanze auch einfach in einer uns nicht verständlichen Weise. Vielleicht lässt sich eine Pflanze deshalb die Früchte abnehmen, weil sie ihre Saat weiter verbreiten möchte, oder aber, weil sie einem bedürftigen Wesen die Möglichkeit geben möchte, sich zu ernähren, sie selbst leidet ja in weniger starkem Maße als ein hungriges Wesen. Aber ein Seelenbuch bei einer Pflanze? Man kann eine Pflanze lieb haben, aber deswegen wird sie wahrscheinlich nicht hübscher blühen oder etwas dergleichen. (Die Frage nach einer Pflanzenseele lasse ich daher lieber offen.)
Erst kürzlich bin ich über die Handlung, „seine Seele an den Teufel zu verkaufen“ gestoßen. Aber ehrlich gesagt frage ich mich, ob das denn überhaupt geht. Unter der Annahme, dass etwas wie den Teufel wirklich gibt, muss der doch dann etwas mit der Seele anstellen, was genau ist an dieser Stelle egal, da der Teufel ja als das personifizierte Böse gilt und viele seiner Überlegungen für uns vielleicht nicht nachvollziehbar. Ich kann mir auch einfach nicht vorstellen, was man denn mit der Seele anstellt, das ist doch nichts Materielles, wie wir festgestellt haben. Man kann es mit einem Symbol umschreiben, aber deshalb gibt es ja keinen Teil im Körper, auf den man deuten kann und behaupten „so, und da sitzt deine Seele“. Folglich kann man ihn auch nicht verkaufen, oder? Wahrscheinlich ist das dann doch nur wieder ein Sprichwort, eine Verbildlichung. Wer seine Seele dem Teufel verschreibt, so sagt man, macht sich diesen Zeit des eigenen Lebens zu Diensten, nach dem Tod aber gibt es verschiedene Theorien. Mal frisst der Teufel die Seele, mal tut er etwas anderes damit. Und ich glaube, dieses Sprichwort stammt von einer Person, die der christlichen Religion angehörte, da diese ja – wie die Definition im Wörterbuch uns erzählt – daran glauben, dass die Seele unsterblich ist. Unsterblich – vielleicht im Sinne von einer Fortexistenz nach dem Tod der fleischlichen Hülle, in einer Art Himmel. Wenn die Seele nach dem Tod aber in die Hölle entführt wird, kann sie nicht weiterleben, oder halt unter großen Schmerzen. Aber wie sehen wir das heute? Ist die Seele denn tatsächlich unsterblich (solange man sie nicht dem Teufel überlässt ^^)? Nun, ich frage mich wieder, ob denn etwas sterben – oder leben – kann, was lediglich in Form von... ja was eigentlich existiert? Was auch immer Werte und der Charakter sind, sie „leben“ nur in Form von Taten und sind nicht greifbar oder sonstwie materiell, deshalb ist eine Seele doch weder sterblich noch unsterblich. Unser Seelenbuch mag langsam in Vergessenheit geraten, wenn unser Körper stirbt, aber wir haben trotzdem unsere Fußstapfen hinterlassen. In Form von Fingerabdrücken auf anderen Seelen, und diese beeinflussen wiederum das Denken und Handeln der Person, die wir dadurch beeinflusst haben. Und vielleicht haben wir Nachkommen – oft vererben sich bestimmte Charaktereigenschaften. In gewissem Maße lebt unsere Seele also weiter, in anderen Menschen.
Die Seele ist ein Etwas, über das man jahrelang nachsinnen könnte und ihm dennoch nicht auf die Schliche kommen würde. Und um hier langsam zum Ende zu gelangen, komme ich auf die eigentliche Aufgabe zurück. Ich bin mir absolut sicher, dass wir etwas wie Fingerabdrücke auf anderen Seelen hinterlassen, diese verschwinden auch nicht von alleine. Bis zu einem gewissen Grad kann man etwas gegen die Fingerabdrücke unternehmen (obwohl dies meistens von der geistigen Stärke eines Wesens [und nicht nur einer Person] abhängt), aber viele sind ewig vorhanden und unauslöschlich. Und kritisch... nun, wie gesagt, Spuren auf einer Seele verpuffen nicht einfach wie Rauchwölkchen in der Luft, das ist klar, aber manche kann man trotzdem beseitigen. Aber niemand, auch niemand, der noch so kritisch eingestellt ist, kann dieses Zitat in allen Punkten widerlegen. Zumindest kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, wie.
Alle Klarheiten beseitigt? Dann ist ja gut.
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Leben soll kein uns gegebener, sondern ein von uns gemachter Roman sein.

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