RPG - Charabogen/Chara-Vorstellung

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Banshee
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RPG - Charabogen/Chara-Vorstellung

Beitrag von Banshee » 03.04.2012, 13:53

Wie gestern abend noch besprochen, wollen wir ja unsere RPG-Charas auf freiwilliger Basis hier vorstellen.

Wer also möchte... Her damit!

Sind sicher einige an den Charas interessiert...

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Banshee
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Re: RPG - Charabogen/Chara-Vorstellung

Beitrag von Banshee » 03.04.2012, 14:04

Ich mach einfach mal den Anfang und stell euch mal meinen Chara vor:

Selena

Alter: 16 Jahre

Herkunft: keinen festen Wohnsitz, da sie als Zigeunerin stets mit der Familie als Wandervolk unterwegs war.

Aussehen:
Für eine Zigeunerin beisitze ich ungewöhnlich helles, platinblondes Haar, was mich nicht selten als Publikumsmagnet erscheinen lässt. Das Haar trage ich immer offen, nur ein schmales Band um die Stirn hält es mir aus dem Gesicht.
Meine geringe Größe von nur 1,58m und meine zierliche Gestalt lassen mich dennoch in Menschenmassen untergehen.
Meine Kleidung besteht, wie es für Zigeunerinnen typisch ist, aus langen wallenden Röcken, die mit Münztüchern geschmückt sind, Blusen oder Hemdchen mit langen Ärmeln, die den Arm entlang geschlitzt sind und nur an Ellbogen und Handgelenk geschlossen um den Arm liegen.
Die weichen Lederstiefelchen trage ich nur, wenn ich nicht auf dem Jahrmarktsgelände oder im Schulgebäude bin. Meine Handgelenke umschmeicheln jeweils Lederbänder mit kleinen Schellen, die bei jeder Bewegung klingen.

Charaktereigenschaften:
neugierig, stolz, manchmal aufmüpfig, schüchtern

Geschichte:
Ich wurde als viertes Kind eines fahrenden Volkes geboren. Als zweitjüngstes Kind und einziges Mädchen hatte ich sehr viele Freiheiten. Meine Brüder mussten oft auf mich aufpassen, was ich immer wieder zum Anlass nahm ihnen über die Schultern zu blicken und das ein oder andere zu lernen, was Mädchen nicht lernen sollten. Mein ältester Bruder Santiago, der 7 Jahre älter als ich ist, zeigte mir wie ich mit gezinkten Würfeln so gut wie jedes Würfelspiel gewinnen würde. Auch lernte er mir das Reiten auf einem unserer Pferde, die eigentlich dazu dienten den schweren Planwagen zu ziehen.
Meine beiden ebenfalls älteren Brüder Safino (+5 Jahre) und Salvator (+3 Jahre) mieden mich oft, da sie merkten, dass ich als Mädchen bevorzugt wurde. Mein kleinerer Bruder Santosh (-4 Jahre) hing mir immer am Rockzipfel, so dass ich mich oft vor ihm verstecken musste um mal meine Ruhe von dem kleinen Quälgeist zu haben.
Jedes Familienmitglied hatte seine Aufgabe innerhalb der Familie, so musste ich Mutter bei den Hausarbeiten helfen und lernte so rasch das Kochen mit dem was Vater jagen konnte oder auf den Märkten erstanden wurde, nicht immer üppig, aber immer ausreichend für alle.
Wenn Vater abends am Lagerfeuer saß, schnitzte er für uns Kinder kleine Spielfiguren aus Holz und ich beobachtete ihn dabei aus neugierigen Kinderaugen. Als ich alt genug war mit einem Messer umgehen zu können, zeigte er mir das Schnitzen und ich beherrsche es mittlerweile recht akzeptabel.
Eines Tages wurde ich wegen eines Streits mit Safino so böse, dass ich, während ich jonglieren übte, meine Jonglierkeulen unbewusst verzauberte und ihn damit verdrosch. Nach diesem Ereignis sahen meine Eltern nur die Möglichkeit mich nach Dol Morgul zu schicken, damit man mich dort lehren würde mit der Magie zurecht zu kommen und sie beherrschen zu lernen.

Verhalten:
Meistens verhalte ich mich still und halte mich im Hintergrund. Das einzige was man von mir mitbekommt, ist das Klingen meiner Schellenbänder. Hin und wieder spiele ich aber auch gerne mal den Klassenkasper und jongliere und tanze in aller Öffentlichkeit. Da kommt dann eben doch das Zigeunermädchen voll und ganz durch.

Schwächen:
Meine größte Schwäche ist wohl das gerade aufkeimende Interesse am anderen Geschlecht. Bislang waren Jungs für mich nicht mehr und nicht weniger als Spielkameraden und Gesellen von denen ich lernte.

Stärken:
Ich habe die Gabe mit meinen Händen und Fingern geschickt zu sein. Das erleichtert mir sehr das Jonglieren, das ich schon seit ich denken kann jede freie Minute mache. Am Liebsten jongliere ich mit Bällen an denen bunte Tücher fixiert sind oder mit Keulen und Ringen. Aber eigentlich ist es mir egal womit ich jongliere, wenn mir Äpfel in die Finger fallen, auch mit denen. Den einen oder anderen Taler „verdiene“ ich mir auf unehrliche Art.

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